SCHONUNGEN – Einmal im Jahr, meist im März schon, machen sich www.mainfranken.news Vielschreiber Michael Horling und seine alles fotografierende Partnerin Petra Moritz auf den Weg in einem geheimen Wald und pflücken dort Knoblauchzehen.
Nein, natürlich nicht: Sondern Bärlauch, der an manchen Stellen der Region wild wächst und in Unmengen derart krass den Boden bewuchert, dass ein paar Blätter dort nicht wirklich fehlen. Wenn man ihn richtig pflückt und nicht heraus reißt, wächst er an der selben Stelle im nächsten Jahr wieder. Wunderbar, so soll es ja sein!
Bärlauch: Das ist eine Mischung aus Lauch und Knoblauch, eine krautartige Heil- und Gewürzpflanze, die wohl schmeckt und die man wunderbar verarbeiten kann zu Pesto, Dip-Saucen, Kräuterbutter, Kräuterquark oder beispielsweise für Bärlauchspätzle.
Die beiden Schonunger lagern ihr gut haltbares Pesto fast das ganze Jahr im Kühlschrank. So gibt es immer mal wieder Nudeln mit quasi der perfekten Soße und mit geriebenem Parmesan darüber.
Vorsicht übrigens: Wer versehentlich eine Herbstzeitlose oder Maiglöckchen pflückt und verspeist, kann im schlimmsten Fall sogar sterben.
Unterhalb folgen noch Fotos. Was vorher schon immer schmeckt, das ist ein Bier der Brauerei Kauzen aus Ochsenfurt:

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