Zwei Vorfälle innerhalb eines Monats: Erneuter Missbrauch von Nothilfemitteln im Würzburger Hauptbahnhof

Zwei Vorfälle innerhalb eines Monats: Erneuter Missbrauch von Nothilfemitteln im Würzburger Hauptbahnhof
Bild von Semevent auf Pixabay

WÜRZBURG – Innerhalb weniger Wochen kam es im Würzburger Hauptbahnhof zu zwei Fällen von Missbrauch von Nothilfemitteln. In beiden Fällen wurden Feueralarme mutwillig ausgelöst.

Am 5. März schlug ein alkoholisierter litauische Mann grundlos ein Nothilfekästchen ein und löste dadurch einen Feueralarm aus. Dank schneller Videoauswertung durch die Bundespolizei konnte der zunächst unbekannte Täter zeitnah identifiziert und gefasst werden

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Montagabend (23. März) gegen 21:45 Uhr. Die Bundespolizei erhielt die Mitteilung über einen ausgelösten Feueralarm im Würzburger Hauptbahnhof. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten eine zerbrochene Scheibe an der Brandmeldeanlage fest. Wieder gab es hierfür keinen Anlass. Durch die schnelle Auswertung der Videoaufzeichnungen durch die Bundespolizei konnten Einsatzkräfte den Tatverdächtigen zügig identifizieren. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde ein 43-jährige Kroate im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs angetroffen und vorläufig festgenommen. Während der Maßnahmen zeigte sich der Mann unkooperativ und verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften aggressiv. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß entlassen.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Nothilfemitteln ein.

Die wiederholten Vorfälle machen deutlich, dass es sich hierbei keinesfalls um harmlose Streiche handelt. Der Missbrauch von Nothilfemitteln ist eine Straftat, verursacht erhebliche Kosten und kann im Ernstfall Menschenleben gefährden, da Einsatzkräfte unnötig gebunden werden.

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