Earth Hour: Schweinfurt ist wieder dabei und auch Marktheidenfeld- und deshalb bleibt der Turm der St. Laurentius-Kirche dunkel

Earth Hour: Schweinfurt ist wieder dabei und auch Marktheidenfeld- und deshalb bleibt der Turm der St. Laurentius-Kirche dunkel
Foto: Marcus Meier

MARKTHEIDENFELD – Am Samstag, den 28. März um 20.30 Uhr schalten Menschen, Städte und Unternehmen auf der ganzen Welt für 60 Minuten das Licht aus. Eine Abstimmung per Lichtschalter für mehr Klimaschutz: Das ist die Earth Hour.

Auch die Stadt Marktheidenfeld beteiligt sich wieder an der Aktion. Zur Earth Hour wird in Marktheidenfeld das Licht am Kirchturm St. Laurentius ausgeschaltet. Die Fußgänger-Beleuchtung für den Zugang zur Kirche ist von der Aktion nicht betroffen.

Die weltweite Aktion „Earth Hour“ setzt ein symbolisches Zeichen für den Schutz unseres Klimas. In den letzten Jahren haben weltweit etwa 7.000 Städte in 190 Ländern mitgemacht, in Deutschland waren es rund 400 Städte und Gemeinden.

Auf dem Bild: Licht aus heißt es am 28. März für den Turm der St. Laurentius-Kirche in Marktheidenfeld.
Foto: Marcus Meier

Earth Hour 2026: „Wir machen’s aus!“

Schweinfurt folgt auch in diesem Jahr dem Aufruf der Umweltstiftung WWF Deutschland

Schweinfurt folgt wieder dem Aufruf der Umweltstiftung WWF Deutschland und beteiligt sich an der „Earth Hour“ und setzt damit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit der „Stunde der Erde“ engagieren sich Menschen, Städte und Unternehmen weltweit für den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Sie schalten dafür am Samstag, den 28. März um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin.

Auch in Schweinfurt wird zur Earth Hour die Beleuchtung von einigen zentralen Gebäuden ausgeschaltet. Hierzu zählen das Rathaus, das Rückert-Denkmal, der Marktbrunnen, der Ebracher Hof, die Stadtmauer, die Kirchen St.-Salvator, Heilig-Geist, St.-Johannis, das Zeughaus und der Wasserturm am Berliner Platz.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé ruft die Bürger zur Teilnahme auf: „Die Earth Hour ist ein besonderer Moment, um gemeinsam Verantwortung zu zeigen – für unsere Stadt und für kommende Generationen. Wenn wir hier vor Ort das Licht ausschalten, wird sichtbar, wie viel Kraft im gemeinsamen Handeln steckt.“

In diesem Jahr steht die Earth Hour in Deutschland unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht ausschalten – und zugleich ein Zeichen setzen. Denn jeder Einzelne kann sich dafür einsetzen, eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen.

Die Earth Hour ist in diesem Jahr – zu ihrem 20. Jubiläum – vielleicht relevanter denn je. Jetzt ist die Zeit, sich für Fortschritte stark zu machen. Auch zuhause. Denn Klimaschutz beginnt vor Ort: in den Städten, Quartieren und im täglichen Leben der Menschen. Die Earth Hour erinnert daran, dass Kommunen gemeinsam mit ihren Bürgern einen Beitrag zu einer gesunden, lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt leisten können.

Zum Hintergrund:

Die Geschichte der Earth Hour begann 2007 in Australien. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Allein in Deutschland haben 2025 520 Städte und Gemeinden teilgenommen.

Alle Infos zum Mitmachen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour

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