Spatenstich für neue Hallen am Kompostwerk Klosterforst: Landkreis Kitzingen investiert in moderne Abfallwirtschaft

Spatenstich für neue Hallen am Kompostwerk Klosterforst: Landkreis Kitzingen investiert in moderne Abfallwirtschaft

LANDKREIS KITZINGEN – Mit dem symbolischen Spatenstich für neue Hallengebäude am Kompostwerk Klosterforst setzt der Landkreis Kitzingen ein wichtiges Zeichen für eine zukunftsfähige und rechtssichere Abfallwirtschaft. Mit der Baumaßnahme werden die Lager- und Umschlagmöglichkeiten am Standort deutlich verbessert.

Der Landkreis Kitzingen betreibt das Kompostwerk Klosterforst seit dem Jahr 2015. Neben der Freiflächenkompostierung von Grüngut werden dort unter anderem Altpapier und Elektroaltgeräte aus der kommunalen Sammlung umgeschlagen und gelagert. Durch geänderte gesetzliche Vorgaben sowie neue Anforderungen an Lagerung und Arbeitssicherheit ist eine bauliche Weiterentwicklung der Anlage erforderlich geworden.

Mit dem Neubau entstehen zwei dreiseitig geschlossene Lagerhallen sowie eine Überdachung für den Umschlag von Elektroaltgeräten. Die Hallen werden auf bislang ungenutzten Flächen ehemaliger Biofilter errichtet und in Stahlträgerbauweise mit Trapezblechverkleidung ausgeführt. Die Bauwerke sind so konzipiert, dass eine spätere Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen möglich ist. Damit trägt das Projekt auch zu den Klimaschutzzielen des Landkreises bei.

Landrätin Tamara Bischof betont: „Mit dieser Investition sichern wir langfristig eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur für die kommunale Abfallwirtschaft im Landkreis Kitzingen. Gleichzeitig schaffen wir bessere Arbeitsbedingungen, erhöhen die Umwelt- und Betriebssicherheit und eröffnen neue Möglichkeiten für den Einsatz erneuerbarer Energien.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verbesserung der Lagerbedingungen für verschiedene Materialien. Durch überdachte Flächen können künftig beispielsweise Brennstoffe aus Biomasse sowie Elektroaltgeräte witterungsgeschützt gelagert und für den Weitertransport vorbereitet werden. Dies verbessert nicht nur die Qualität der Materialien, sondern reduziert auch Umwelt- und Sicherheitsrisiken im Betrieb.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich nach aktueller Kostenschätzung auf rund eine Millionen Euro. Die Mittel wurden vom Kreistag im Haushalt bereitgestellt.

Mit der Baumaßnahme stärkt der Landkreis Kitzingen die regionale Kreislaufwirtschaft. Die Kompostierung von Grüngut leistet einen wichtigen Beitrag zur Nutzung organischer Abfälle als wertvolle Ressource und zur Bindung von Kohlenstoff im Boden. Gleichzeitig werden hochwertige Produkte wie Kompost und Biomassebrennstoffe aus regionalen Stoffströmen gewonnen.

Der Baubeginn markiert nun den nächsten Schritt zur Weiterentwicklung des Standorts Klosterforst als zentralem Baustein der kommunalen Abfallwirtschaft im Landkreis Kitzingen.

Auf dem Bild: Mit einem symbolischen Spatenstich startet der Bau der neuen Hallen am Kompostwerk Klosterforst

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert