Endlich Bewegung beim jahrelangen kommunalpolitischen Thema: Spatenstich für das neue Parkhaus am Leopoldina-Krankenhaus

Endlich Bewegung beim jahrelangen kommunalpolitischen Thema: Spatenstich für das neue Parkhaus am Leopoldina-Krankenhaus
Foto: Christian Kirchner

SCHWEINFURT – Nachdem im vergangenen Jahr das marode Parkhaus abgerissen wurde und die Vorbereitungen für den Neubau getroffen wurden, lud das Leopoldina-Krankenhaus jetzt zum Spatenstich für den Neubau ein.

Geschäftsführer Jürgen Winter begrüßte neben dem Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt, Sebastian Remelé, auch die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses sowie den Aufsichtsrat des Leopoldina-Krankenhauses, die Vertreter der Stadtverwaltung und das Projektteam.

Das Thema Parkhaus beschäftigt die Kommunalpolitik bereits seit vielen Jahren. Mit der Sperrung des inzwischen abgerissenen Parkhauses im Sommer 2023 wurde die Parksituation allerdings sowohl für Patienten, Anwohner als auch für die Mitarbeitenden zur Herausforderung. Winter bedankte sich deshalb vor allem für die Geduld, die dem Krankenhaus seit diesem Zeitpunkt entgegengebracht wurde. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir spätestens zum Ende dieses Jahres hier eine deutliche Verbesserung der Parksituation anbieten können“, so der Geschäftsführer.

Gleichzeitig dankte er auch der Stadt Schweinfurt, die dank ihrer vorausschauenden Planung mit dem 2021 in der Mainberger Straße neu gebauten Parkhaus für Entlastung gesorgt hat. Wichtig für die schnelle Realisierung des Neubaus war aber auch die Tatsache, dass die Stadt und das Leopoldina-Krankenhaus bereits auf vorbereitete Pläne zurückgreifen konnten. Die Projektkoordination obliegt dabei dem Leopoldina-Krankenhaus, das auch den Betrieb übernehmen wird.

Die Kosten des neuen Parkhauses in Systembauweise belaufen sich auf ca. 12,3 Mio. €, die durch Eigenmittel des Leopoldinas und durch einen Investionskostenzuschuss der Stadt in Höhe von 5 Mio. € finanziert werden. Das Parkhaus hält ca. 150 Stellplätze für Besucher und 210 Stellplätze für Mitarbeitende auf 12 Halb-Ebenen vor. Beide Bereiche sind wie in der Vergangenheit separiert und verfügen jeweils über eine eigene Zufahrt. Je nach Bedarf ist eine Neuaufteilung zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Gemeinsam mit dem Parkhaus in der Mainberger Straße sowie den Parkplätzen in der Gustav-Adolf-Straße und der Robert-Koch-Straße stehen dem Gesundheitscampus dann annähernd 750 Parkplätze zur Verfügung. Ergänzend dazu ist das das Leopoldina-Krankenhaus auch bestens an den ÖPNV angebunden.

Das Konzept berücksichtigt aber nicht nur die Anzahl der Stellplätze, es legt auch viel Wert auf ökologische Gesichtspunkte. So ist das neue Parkhaus mit Dachbegrünung, einer Photovoltaik-Anlage und Elektroladesäulen im Mitarbeiter- und Besucherbereich ausgestattet.

Der Geschäftsführer dankte allen am Projekt beteiligten Personen für ihr Engagement und ihr Fachwissen. Die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren innerhalb der Projektgruppe ist von großem Vertrauen und Konstruktivität gekennzeichnet, so dass – auch trotz verschiedener Anpassungen und Herausforderungen – sich das Projekt noch immer im Kostenrahmen befindet.

Sebastina Remelé, Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt rief in seinem Grußwort noch einmal in Erinnerung, wie das Thema Parken am Hochfeld den Stadtrat in der Vergangenheit beschäftigt hat. Auch wenn der Bau des Parkhauses in der Mainberger Straße für Entlastung gesorgt habe, sei dies aber aufgrund des bevorstehenden Ausbaus des Leopoldina-Krankenhauses keine dauerhafte Lösung für die Parkproblematik, so der Oberbürgermeister. Umso mehr freue er sich, dass der symbolische Spatenstich noch während seiner Amtszeit stattgefunden habe.

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Die Firma Goldbeck GmbH verantwortet als Totalunternehmer den Neubau des Parkhauses. Stefanie Schaupp, Geschäftsstellenleiterin der Goldbeck-Niederlassung Würzburg, verwies darauf, dass ihr Unternehmen für Qualität, terminliche Verlässlichkeit und Einhaltung des Kostenrahmens stehe. Für sie sei der Termin mehr als ein symbolischer Spatenstich, denn das Parkhaus unterstütze Mitarbeitende, Patienten und Angehörige und entlaste auch die Anwohner. Sie freue sich gemeinsam mit Ihrem Team auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Auf dem Bild: Sebastian Güldner (kaufmännischer Leiter Leopoldina-Krankenhaus), Jürgen Winter (Geschäftsführer Leopoldina-Krankenhaus), Sebastian Remelé (Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt), Nina Bönig (Projektsteuerung Hitzler Ingenieure) und Stefanie Schaupp (Geschäftsstellenleitung Goldbeck GmbH Niederlassung Würzburg) beim symbolischen Spatenstich.
Foto: Christian Kirchner

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