Bis zur 88. Minute sah´s nach dem ersten Unentschieden der Schnüdel aus – aber es wurde die 20. Saison-Niederlage

Bis zur 88. Minute sah´s nach dem ersten Unentschieden der Schnüdel aus – aber es wurde die 20. Saison-Niederlage

WIESBADEN / SCHWEINFURT – Ohe, der FC 05 kann ja doch Unentschieden! Dachte man zumindest. Aber nix war´s: Im 23. Match dieser Drittliga-Saison wäre das möglich gewesen. Doch die Schnüdel kassierten nach ordentlich gestalteten 88. Minuten dann doch noch das Gegentor zur 20. Saisonpleite.

Erstmals stand Winter-Zugang Winners Osawe in der Startelf. Auch Tim Latteier begann, ebenso Erik Shuranov, auc wenn der zuletzt gegen Regensburg keine wirklich gute Szene hatte. Dafür fehlte erstmals nach langen Wochen Ekin Celebi im Kader.

Beim Dauerbrenner der 3. Liga, der durchaus noch nach ganz oben schielt, entwickelt sich in der Brita-Arena zunächst ein zähes Spiel mit wenigen Chancen und der zu erwartenden Überlegenheit für die Hessen, die aber nicht wirklich richtig zwingend gefährlich wurden in der ersten Halbzeit. Schon das Hinspiel (0:1 durch das Tor von Nikolas Agrafiotis in der Nachspielzeit, danach verschoss Manuel Wintzheimer einen Elfmeter…) war nicht gerade ein Fußballfest. Und Halbzeit eins diesmal eher ein Schnarcher…

Aber dann: Kurz nach der Pause die erste echte Gelegenheit für Wehen durch Tarik Gözüsirin, als Keeper Maximilian Weisbäcker retten musste. Kurz danach hätte Winners Osawe mit einem etwas gezielteren Schuss vielleicht zum 0:1 treffen können und holte sich Lucas Zeller nach einem taktischen Foul die 5. Gelbe Karte ab. Er hat nächsten Sonntag frei…

Und nach etwas mehr als einer Stunde hatten die Schnüdel dann die ganz große Chance auf die Führung. Womöglich wäre der Fall von Pius Krätschmer als Foul im Strafraum zu werten gewesen. Doch es ging weiter und wiederum Osawe scheiterte an Keeper Noah Brdar. Verflucht! Im Hinspiel hatte noch Florian Stritzel den Elfmeter von Wintzheimer gekillt.

Doch in der 88. Minute passierte es vor den nur 3.582 Zuschauern dann doch: Moritz Flotho traf nach einer Linksflanke, wenig später erhöhte auf Vorlage von Flotho der erst 18 Jahre alte und ebenfalls eingewechselte Ibrahim Ati Allah auch noch auf 2:0. Pflichtsieg für Wehen-Wiesbaden – und aus Schweinfurter Sicht der abermalige Beweis, dass es unterm Strich einfach nicht reicht für die 3. Liga.

Nächster Halt auf der Fahrt Richtung Endstation 3. Liga und Umsteigegleis zur Regionalliga: Kommenden Sonntag, 15. Februar, 1930 Uhr, beim Bayernduell gegen den FC Ingolstadt. Die Schanzer empfingen am Samstag den Tabellenführer aus Cottbus und trennten sich mit einem trefferlosen Remis, das der FC 05 so auch unterschrieben hätte. Überhaupt war es ein torarmer Samstag in Liga drei: Bis zur Pause klapperten gar keine Buden, danach traf Osnabrück zum Sieg gegen Havelse. Regensburg gegen Köln und Aue gegen Saarbrücken blieben ebenfalls beim 0:0.

FC 05: Maximilian Weisbäcker – Leonard Langhans, Lucas Zeller (ab 67. Thomas Meißner), Johannes Geis, Luca Trslic, Pius Krätschmer – Tim Latteier (ab 67. Justin Forkel), Winners Osawe, Devin Angleberger, Manuel Wintzheimer (ab 77. Sebastian Müller) – Erik Shuranov (ab 77. Nico Grimbs); ohne Einatz: Toni Stahl – Nick Doktorczyk, Kevin Fery, Kristian Böhnlein, Mustafa Özden; Trainer: Victor Kleinhenz

Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:

https://agentur.lvm.de/

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