VOLKACH – Hilfeschreie in den Weinbergen zwischen Volkach und Obervolkach wurden von Passanten wahrgenommen und über den Notruf die Rettungskräfte verständigt, weshalb am Samstag um 21:50 Uhr die Volkacher Feuerwehr zu einer Vermisstensuche alarmiert wurde.
Kurze Zeit später trafen sich Verantwortliche von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, BRK und THW im Feuerwehrhaus. Dort wurde das gemeinsame Vorgehen abgestimmt und das 1,5 km² große Suchgebiet in Abschnitte eingeteilt.
Mit Fahrzeugen und zu Fuß wurden durch Einsatzkräfte der Volkacher Feuerwehr alle Abschnitte abgesucht. Hier kamen mehrere Wärmebildkameras und Scheinwerfer zum Einsatz. Parallel dazu überflog die Drohne des THW Kitzingen, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, die gesamte Fläche. Drei Flächensuchhunde der BRK-Rettungshundestaffel waren ebenfalls im Einsatz und durchkämmten zusätzlich das Gebiet.
Die Polizei fuhr währenddessen mit Streifenbesatzungen verschiedene Objekte in dem Bereich an, um dort Informationen zu der vermissten Person zu erlangen. In der Führungsstelle im Volkacher Feuerwehrhaus liefen alle Informationen der beteiligten Organisationen zusammen und wurden in einer interaktiven Lagekarte zusammengeführt. Außerdem wurde dort ein Livestream der Drohne bereitgestellt.
Nachdem alle Suchmethoden ohne Ergebnis blieben, wurde die Suche um ein Uhr eingestellt. Bis halb drei in der Nacht waren dann noch die Ehrenamtlichen mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beschäftigt. Unter anderem mussten alle Fahrzeuge nach dem Einsatz in der Flur gewaschen werden.
Alles in allem waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Rettungshundestaffel, THW und Polizei eingebunden. Seitens der Volkacher Feuerwehr waren knapp 30 Einsatzkräfte unter der Leitung von Kommandant Moritz Hornung vor Ort.
Bilder: Robin Tschischka, Feuerwehr Stadt Volkach



