SCHWEINFURT – Es schaut gut aus: Vielleicht kann der Schweinfurter Faschingsumzug am Dienstag, den 17. Februar, nun doch ab 13 Uhr vom Spitalseeplatz aus starten. Und danach die Afterzug-Party steigen. Stand jetzt, Mittwoch, kurz vor 17 Uhr, sind 41 Prozent der Spendengelder gesammelt.
Auf betterplace.org sollen 5.000 Euro zusammen kommen. 2092,99 Euro sind durch 90 Kleinspenden bereits eingesammelt. Als Hinweis, um was es geht, ist zu lesen:
„Aufgrund fehlender Fördermittel durch die Stadt steht der Umzug in diesem Jahr auf dem Spiel. Mit dieser Spendenaktion setzen sich die ESKAGE und Radio Gong dafür ein, diesen und die Afterparty auf dem Marktplatz zu sichern.
Der Schweinfurter Faschingsumzug zählt zu den bedeutendsten kulturellen Höhepunkten der Stadt Schweinfurt und begeistert jedes Jahr rund 25.000 Besucherinnen und Besucher aus Schweinfurt und dem Umland. Seit fast 50 Jahren wird der Umzug von der Ersten Schweinfurter Karnevalsgesellschaft e.V. (ESKAGE) mit großem ehrenamtlichem Engagement organisiert und durchgeführt.
Um den aktuell geltenden Sicherheitsauflagen der Stadt gerecht zu werden, ist der Faschingsverein jedoch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Insbesondere die Kosten für Einsatzkräfte und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen stellen eine erhebliche Belastung dar. Zwar sind Zuschüsse der Stadt Schweinfurt vorgesehen, doch aufgrund der anstehenden Kommunal- und Neuwahlen verschiebt sich der Haushaltsbeschluss auf die Zeit nach dem Fasching. Ein notwendiger Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro kann daher nicht rechtzeitig bereitgestellt werden.
Die Folge: Der Schweinfurter Faschingsumzug sowie die anschließende Faschings-Afterparty auf dem Marktplatz könnten in diesem Jahr nicht stattfinden. Damit würde der Stadt eine traditionsreiche Kulturveranstaltung fehlen.
Mit dieser Spendenaktion möchten die ESKAGE und Radio Gong Schweinfurt den diesjährigen Faschingsumzug retten und bitten herzlich um Unterstützung. Jeder Beitrag hilft, dieses wichtige Stück Schweinfurter Brauchtum zu bewahren.“
www.mainfranken.news unterstützt diese Aktion und hofft, dass möglichst noch bis Ende Januar der Betrag von 5.000 Euro einetütet ist.
Schade aber, dass sich die veranstaltende ESKAGE mit den finanziellen Problemen nicht an alle Medien gewendet hat. Sonst wäre das Geld wohl jetzt schon zusammen…
Hier der Link: Spenden

