SCHWEINFURT – Am späten Mittwochabend (14. Januar) gegen 23:00 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Würzburg Kenntnis über eine exhibitionistische Handlung zum Nachteil einer 24-jährigen Deutschen.
Sie befand sich im RE 4797 auf der Fahrt von Würzburg nach Schweinfurt. In unmittelbarer Nähe zu ihr saß ein 22-jähriger afghanischer Staatsangehöriger, der sie mehrfach ansprach und schließlich sein Glied entblößte und vor ihr daran manipulierte. Erst nach wiederholter Aufforderung die Handlungen zu unterlassen stellte der junge Mann diese ein.
Die junge Frau meldete dem anwesenden Zugbegleiter den Vorfall. Dieser informierte die Bundespolizeiinspektion Würzburg. Bei Eintreffen der unterstützenden Kräfte der PI Schweinfurt stellten die Beamten die beiden Personen fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von 0,94 Promille. Durch die eintreffende Streife der Bundespolizei wurden die weiteren strafprozessualen Maßnahmen übernommen. Anschließend konnten die beteiligten Personen ihre Reise fortsetzen.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt gegen afghanischen Tatverdächtigen aufgrund des Verdachts exhibitionistischer Handlungen. Der Regionalzug ist videoüberwacht. Die Ermittlungen dauern an.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von 15 Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen sowie in der Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.

