Wahnsinns-Spitzenspiel im Icedome: Nach dem zweiten Drittel waren die Mighty Dogs gefühlt fast schon Meister…

Wahnsinns-Spitzenspiel im Icedome: Nach dem zweiten Drittel waren die Mighty Dogs gefühlt fast schon Meister…

SCHWEINFURT – Zwischen der 31. und 33. Minute bebte der Icedome. Bei fast 1800 Zuschauern waren die Kulisse und die Stimmung beim Schlagerspiel der Eishockey-Bayernliga ohnehin top. Aber was mitte des zweiten Drittels abging, das war Atmospähre zum Genießen.

Durch Tore von Dzerods Alksnis und Georg Pinsack drehten die Mighty Dogs da binnen 88 Sekunden die Partie gegen den EHC Königsbrunn von einem 0:1 auf ein 2:1. So hieß es auch zur zweiten Pause, nachdem die Schweinfurter schon das erste Drittel dominierten, da aber unglücklich und auch unverdient zurück lagen. Der zweite Abschnitt war dann noch mehr klasse.

Doch am Ende reichte es nicht für Punkte. Denn das Spitzenteam der letzten Jahre, das stets auf den möglichen Aufstieg in die Oberliga verzichtet hatte, drehte durch Tore in der 46. und der 53. Minute das Match auch noch mal komplett. Am Ende schwanden den Hausherren die Kräfte, waren sie doch wieder ohne Petr Pohl und auch Kevin Adam angetreten und mussten im Verlauf der Partie auch noch auf den verletzten Kapitän Kevin Heckenberger verzichten.

Beifall gab´s am Ende dennoch reichlich für eine tolle Leistung, die mal wieder Lust auf mehr machte. Und wer weiß: Vielleicht gibt´s ja in dieser Saison noch die Gelegenheit zur Revanche gegen die Pinguine… Mit einem Sieg hätten die Unterfranken vier Zähler Vorsprung haben können als Tabellenführer der Bayernliga…

In der Tabelle bedeutet das einen Machtwechsel vorne: Königsbrunn steht auf Platz eins mit 60 Punkten, zwei vor den Mighty Dogs. Es folgen Kempten (51 Zähler) und Klostersee (50). Platz zwei klingt machbar für die Schweinfurter, was Heimrecht in Play-Off-Runde eins genauso wie im – wenn erreicht – Halbfinale bedeuten würde. Mit jeweils denkbaren vier Heimspielen mit gewiss Kulissen wie am Sonntag.

Vier Spieltage in der Hauptrunde stehen noch an: Die Mighty Dogs erwarten bereits am kommenden Freitag zum nächsten Schlager den Tabellenvierten EHC Klostersee, müssen dann nach Miesbach (Sechster) und nach Kempten (Dritter), ehe zum Finale der Zehnte aus Peißenberg kommt. Die Königsbrunner beenden die Hauptrunde beim Neunten in Neu-Ulm, müssen vorher nach Schongau (Zwölfter) und haben noch Heimspiele gegen Burgau (15.) und MIesbach.

Überraschung am anderen Ende der Tabelle: Die Eisbären Burgau sind nach dem 2:1 über die Waldkraiburger Löwen nicht mehr Letzter. Der Aufsteiger hat die Rote Laterne an den ERSC Amberg weiter gegeben, der auch gegen die Landsberger Riverkings mit 3:6 zuhause verlor.

Eishockey-Bayernliga: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – EHC Königsbrunn Pinguine: 2:3 (0:1, 2:0, 0:2)

Tore für Schweinfurt: 1:1 (30:43) Dzerods Alksnis (Tomas Cermak, Alexander Diel), 2:1 (32:11) Georg Pinsack (Pavel Bares, Moritz Schlick)

Strafminuten: Schweinfurt 2, Königsbrunn 6

Zuschauer: 1723

Hier erst zwei Videos und dann ein paar Bilder. Viele weitere Fotos und noch zwei Filmchen folgen auf www.mainfranken.news, wenn wir im Verlauf des Montags den ausführlichen Bericht des Medienteams der Mighty Dogs auf unserem Portal veröffentlichen.

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