LANDSBERG / SCHWEINFURT – Traumhafte Voraussetzungen für ein Schlagerspiel am Sonntag ab 18 Uhr im Icedome: Die Mighty Dogs verteidigten mit dem 4:3-Sieg bei zuvor Seriensiegern aus Landsberg die Tabellenspitze der Eishockey-Bayernliga und erwarten nun den direkten Verfolger.
Bei den River Kings liefen die Schweinfurter zunächst einem frühen Rückstand hinterher. Doch bis zur Hälfte der Partie drehten erst Kevin Heckenberger mit einem Mann mehr auf dem Eis und dann Kristers Donins in sogar doppelter Überzahl das Match vorerst.
Landsberg glich wieder aus, doch anfangs des letzten Drittels schossen Dzerods Alksnis wieder in Überzahl und Tomas Cermak sogar einen 4:2-Vorsprung heraus, den die Oberbayern vor rund 1200 Zuschauern nur noch verkürzen konnten. Ansonsten war Benedict Roßberg im Kasten der Mighty Dogs Meister seines Fachs.
Königsbrunn gewann das zweite Spitzenspiel des Freitagabends mit 8:2 gegen Kempten deutlich und bleibt einen Punkt hinter den Schweinfurtern. Im direkten Duell mit den Pinguinen geht es am Sonntag also um die Tabellenführung. Zehn Zähler Vorsprung auf die drittplatzierten Kemptener und 12 auf den Fünften aus Miesbach sorgen bei noch fünf Partien der Hauptrunde für folgende Voraussetzung: Ein Sieg am Sonntag – und den Mighty Dogs wird Heimrecht in Play-Off-Runde eins nicht mehr zu nehmen sein.
Platz eins am Ende könnte gar bedeuten, dass bis zu 12 weitere Heimspiele in dieser Saison anstehen…. Mit dann ähnlich großen Kulissen wie am Sonntag gegen Königsbrunn, wenn bis zu 2000 Fans erwartet werden. Fast 1000 Karten sollen jetzt schon verkauft sein…
Zuschauer sollen bedenken, dass Wunderkerzen – wie noch auf dem Aufmacherbild zu sehen – ab sofort verboten sind. Bei Benutzung droht angeblich das Abbrennen des gesamten Icedomes. Nein.Ironiemodus aus: Das Silvester-Unglück in der Schweiz sorgt halt für Konsequenzen, auch wenn in diesem Fall absolut sinnfrei…
Eishockey, Bayernliga: HC Landsberg River Kings – ERV Schweinfurt Mighty Dogs: 3:4 ((1:1, 1:1, 1:2)
Tore für Schweinfurt: 1:1 (10:20) Kevin Heckenberger (Georg Pinsack, Alexander Asmus – 4:5), 1:2 (30:19) Kristers Donins (Tomas Cermak, Arturs Homjakovs – 3:5), 2;3 (43:29) Dzerods Alksnis (Cermak, Alexander Diel – 4:5), 2:4 (45:28) Cermak (Josef Dana, Homjakovs )
Strafminuten; Landsberg 12, Schweinfurt 10
Zuschauer: 1170

