ZIMMERAU / STERNBERG – Es gibt sie, die gar nicht so kleinen, aber trotzdem feien, weil nicht wirklich so richtig bekannten Sehenswürdigkeiten in Unterfranken.
Zwei davon, ganz im Norden an der Grenze zu Thüringen gelegen, verbanden www.mainfranken.news Vielschreiber Michael Horling und seine alles fotografierende Partnerin Petra Moritz mit einem kleinen Spaziergang.
Die Gemeinde Sulzdorf an der Lederhecke im Landkreis Rhön-Grabfeld und ihre beiden Orte Zimmerau und Sternberg sind nicht unbedingt die Dörfer, durch die man ohne einen festen Grund fährt.
Ein Anlass könnte sein, den Wagen in Zimmerau am Bayernturm abzustellen, vorbei am gleichnamigen Berggasthof gleich nebendran zu laufen und dann recht steil nach unten zum Schloss Sternberg – und entweder auf dem gleichen Weg zurück oder die wenig gefahrene Straße entlang.
Der Bayernturm wurde 1966 errichtet, als beide Orte noch selbstständige Gemeinden waren. Auf dem ohnehin schon 429 Meter hohen Büchelberg, noch unverschalt und mit besten Blick auf Grabfeld, Steigerwald, Maintal, Coburger Land und natürlich auch Thüringen, damals und bis 1990 ein Teil der DDR. Also sah man von oben auch die Grenze…
Unterhalb entstand wenige Jahre später ein Ferienhausgebiet. Zum 50. Geburtstag hatten bereits rund eine halbe Millionen Menschen den längst verkleideten „Thüringenblick“ bestiegen. Mittels Drehkreuz ist das mit dem Einwurf eines Euros möglich. Schon bei wenig Wind hört man das Blech außenherum klappern – und es gehört schon ein bisschen Mut dazu, den alten und 38 Meter hohen Turm zu erklimmen.
Das Schloss Sternberg kann man nur von außen begutachten. Architektonisch ist es es deshalb interessant, weil es vier Türme hat für vier Jahreszeiten, 12 Kamine für die Monate, 52 Türen für die Wochen und 365 Fenster für alle Tage eines Jahres. www.mainfranken.news hat aber beim Besuch nicht nachgezählt…
Bestens verbinden lässt sich der Ausflug mit den auf www.mainfranken.news immer mal wieder erwähnten Wirtshäusern und einer Einkehr zu den Glücksteins nach Serrfeld, in den Brauerei-Gasthof Hartleb nach Maroldsweisach oder in den Goldenen Schwan nach Ermershausen

















