AUE / SCHWEINFURT – Zwei Eigentore waren´s 14 Tage zuvor im Grünwalder Stadion, in dem die Schnüdel drei Mal trafen und die Löwen nur einmal. So kann man natürlich nicht gewinnen. Was der FC 05 daraus gelernt hat? Anscheinend nichts…
Aber klar: Es ist ja auch Pech dabei, wenn diesmal schon wieder jemand das eigene Netz anvisiert. Diesmal war´s in der 21. Minute, als Pius Krätschmar höchst unglücklich zum 1:0 für Ergebirge Aue einköpfte…
Etwas überraschend stand Nico Grimbs erstmals in der Startformation der Schnüdel, bei denen Kapitän Thomas Meißner nur auf der Bank saß, für ihn trug Johannes Geis die Binde. Kristian Böhnlein und Manuel Wintzheimer saßen nur auf der Bank. Devin Angleberger bekam neben Geis wieder das Vertrauen im defensiven Mittelfeld.
Und siehe da, es schaute wieder ganz gut aus bis zum und auch nach dem 1:0. Die erste große Chance hatten… die Gäste. Doch Aues Ersatzkeeper Louis Lord, der Kult-Torwart Martin Männel vertrat, beförderte den Kopfball von Joshua Endres mit einer Glanztat über die Latte. Nach der Führung klärte gleich danach Pascal Fallmann auf der Linie bei einem Schuss von Endres. Lord war da schon geschlagen gewesen.
Der FC 05 wusste zu gefallen. Auch wenn Mika Clausen danach für Aue die Latte traf. Doch dann scheiterten Grimbs und wieder Endres am zwei Mal glänzend reagierenden Keeper Lord. Ebenso Geis per Schuss. Es war – mal wieder – mehr drin für die Schweinfurter. Doch die verabschiedeten sich mit einem 0:2 in die Pause: Weil auch Ekin Celebi traf – es war wieder ein letztlich Eigentor, er lenkte den Ball hinter die Linie, ein erneuter Schwächeanfall der Abwehr.
Gleich nach Seitenwechsel verhinderte auf der Linie Lucas Zeller das 3:0 von Fallmann. Das wär´s sicher endgültig gewesen. War´s dann auch nach gut einer Stunde und dem Kopfball von Erzgebirge Aue Erik Majetschak zum 3:0. Wenigstens mal kein Eigentor. Geschenkt, dass vorher und nachher diesmal Jakob Tranziska jeweils an Louis Lord scheiterte… Marvin Stefaniak hätte zehn Minuten vor Ende fast noch das 4:0 erzielt, ebenso Julian Günther-Schmidt in der letzten Minute. Doch das gelang dann Stefaniak in der Nachspielzeit…
Saisonniederlage 17 fiel also mal wieder deutlicher aus als erhofft. Die abendliche Weihnachtsfeier auf der Maininsel nach der Heimkehr dürfte angesichts des Makels, die schlechteste Drittliga-Mannschaft ever zu sein, nicht unbedingt für die größte Fröhlichkeit sorgen. Auf ein neues in 2026 – Mitte Januar schon geht´s weiter zuhause gegen Viktoria Köln.
FC 05: Toni Stahl – Leo Langhans (ab 64. Manuel Wintzheimer), Pius Krätschmer, Lucas Zeller (ab 83. Thomas Meißner), Ekin Celebi (ab 70. Altin Ibisi) – Johannes Geis, Devin Angleberger – Lauris Bausenwein, Nico Grimbs (ab 64. Kristian Böhnlein), Joshua Endres (ab 83. Erik Shuranov) – Jakob Tranziska.
Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:


