SCHWEINFURT – Diesmal war´s vor allem das grandiose und mit 5:1 gewonnene Mitteldrittel, durch das die Mighty Dogs gegen das Kellerkind aus Amberg deutlich gewannen. Trotz personeller Sorgen hatten die Oberfranken 18 Spieler im Kader, einen mehr als die Schweinfurter.
Bis auf Pavel Bares, Alexander Diel und Collin Freibert konnten sich alle Feldspieler der Mighty Dogs in die Scorerliste eintragen. Kristers Donins fehlte wegen einer Erkrankung.
Nach dem schnellen 2:0 taten sich die Hausherren einige Minuten schwer und ließen es dann nach der 7:2-Führung im letzten Drittel etwas langsamer angehen.
Platz zwei in der Eishockey-Bayernliga ist der Lohn, fünf Punkte hinter Königsbrunn, wobei sich der Tabellenführer beim 6:5 zuhause gegen Pfaffenhofen sehr schwer tat. Miesbach verlor mit dem selben Resultat das Spitzenspiel in Neu-Ulm.
Die Schweinfurter, kommendes Wochenende erst Freitag in Schongau und Sonntag ab 18 Uhr im Icedome gegen Schlusslicht Burgau gegen zwei Kellerkinder im Einsatz, haben bereits acht Punkte Vorsprung auf den Fünften EHC Klostersee. Die Play-Off und Heimrecht in zumindest Runde eins werden immer wahrscheinlicher.
Eishockey, Bayernliga: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – ERSC Amberg Wild Lions: 9:4 (2:1, 5:1, 2:2)
Tore für Schweinfurt: Tomas Cermak (2), Petr Pohl (2), Alexander Asmus, Ilya Zheltakov, Lukas Krumpe, Lucas Kleider, Dzerods Alksnis; Assists: Cermak (3), Zheltakov (3), Pohl (2), Josef Dana (2), Kevin Heckenberger, Kevin Adam, Georg Pinsack, Nils Melchior, Alsnis, Krumpe
Strafminuten: Schweinfurt 8, Amberg 18
Zuschauer: 999
Und hier noch der offizielle Bericht der Mighty Dogs:
Mighty Dogs feiern klaren 9:4 Heimsieg
Bereits dreimal trafen die Mighty Dogs in dieser Saison auf den Auftaktgegner der Rückrunde, den ERSC Amberg. Sowohl die zwei Vorbereitungsspiele als auch das Hinrundenduell gingen zugunsten des ERV aus – und auch mit Blick auf die Tabelle sprach vieles für einen erneuten Schweinfurter Erfolg, denn für die Wild Lions lief das Jahr bislang alles andere als erfolgreich. Mit einem starken und torreichen zweiten Drittel sicherten sich die Mighty Dogs schließlich den Sieg in einer über weite Strecken klar dominierten Partie.
Schon früh stellten die Gastgeber klar, dass sie an diesem Abend nichts dem Zufall überlassen wollten. Im Powerplay brachte Tomas Cermak den ERV mit 1:0 in Führung, ehe Alex Asmus nur wenige Sekunden später aus vollem Lauf das 2:0 nachlegte. Die Amberger antworteten jedoch prompt: Daniel Schröpfer verwertete einen hoch durch das Drittel segelnden Puck zum 2:1. Trotz dieses Gegentreffers kontrollierten die Mighty Dogs weite Phasen des Spiels, scheiterten jedoch vorerst mehrfach am gewohnt sicheren Kubik im Tor des ERSC.
Auch im zweiten Abschnitt gelang ein perfekter Start: Lucas Kleider zog von der blauen Linie ab und überwand Kubik zum 3:1. Kurz darauf wurde es erstmals richtig gefährlich vor dem Schweinfurter Tor, doch im Zusammenspiel mit dem am Boden liegenden Josef Dana konnte Roßberg einen Gegentreffer verhindern. Auf der Gegenseite nutzten die Mighty Dogs wenig später erneut ein gewonnenes Bully: Cermak legte blitzschnell in den Slot auf den einlaufenden Petr Pohl, der eiskalt zum 4:1 vollendete. Wieder folgte eine rasche Antwort der Lions – diesmal traf Brendan Walkom nach starkem Zuspiel von Schröpfer. Der ERV blieb jedoch offensiv klar tonangebend und stellte durch Ilya Zheltakov den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Nur eine Minute später erhöhte Lukas Krumpe mit einem satten Schuss von der blauen Linie auf 6:2. Kurz vor der Pause setzte Pohl mit seinem zweiten Treffer noch einen drauf und markierte das 7:2.
Im letzten Drittel kamen die Wild Lions mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine und nutzten durch Walkom eine Konterchance zum 7:3. Der Treffer gab den Gästen spürbar Auftrieb, sodass sich die Kräfteverhältnisse zwischenzeitlich verschoben. Doch Renarts Alksnis bremste diesen Lauf mit seinem ersten Saisontreffer wieder ein. Amberg verkürzte in einer hitzigeren Phase zwar nochmals auf 8:4, doch kurz vor Schluss – der ERV agierte bei angezeigter Strafe bereits mit sechs Feldspielern – ließen die Mighty Dogs die Scheibe lange laufen. Ilya Zheltakov setzte schließlich den Schlusspunkt und erzielte das 9:4.
Das nächste Heimspiel findet am kommenden Sonntag, den 14. Dezember, um 18 Uhr im Icedome statt, wenn der ESV Burgau zu Gast sein wird. Zuvor geht es am Freitagabend auswärts zu den Mammuts nach Schongau.
STATISTIK:
Tore:
Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist
1:0 02:05 ERVS Cermak T. (5-4) Alksnis D. Pohl P.
2:0 03:00 ERVS Asmus A. Dana J. Krumpe L.
2:1 03:49 ERSC Schröpfer D. Walkom B. Gardiner N.
3:1 22:16 ERVS Kleider L. Adam K. Pinsack G.
4:1 26:44 ERVS Pohl P. Cermak T. Zheltakov I.
4:2 27:28 ERSC Walkom B. Schröpfer D. Gardiner N.
5:2 31:02 ERVS Cermak T. Zheltakov I. Pohl P.
6:2 32:41 ERVS Krumpe L. (5-4) Melchior N. Dana J.
7:2 38:22 ERVS Pohl P. Cermak T. Zheltakov I.
7:3 41:22 ERSC Walkom B. Preßl L. Frank B.
8:3 46:25 ERVS Alksnis D. Cermak T. Heckenberger K.
8:4 50:31 ERSC Baranovskis R. (4-4) Pronath M. Silbermann M.
9:4 57:03 ERVS Zheltakov I.
Strafen: Schweinfurt 8 Min // Amberg 18 Min
Zuschauer: 999 (+191 auf SpradeTV)
Highlights: https://www.sprade.tv/de/game/11915/schweinfurt-mighty-dogs-vs-ersc-amberg
Pressekonferenz: https://www.sprade.tv/de/game/11915/schweinfurt-mighty-dogs-vs-ersc-amberg/pk

