Ein Hofladen mitten in Bad Kissingens Innenstadt: Fürst & Feld ist das 11. gefördertes Ladenlokal

Ein Hofladen mitten in Bad Kissingens Innenstadt: Fürst & Feld ist das 11. gefördertes Ladenlokal
Foto: Ben Kiesel

BAD KISSINGEN – Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel und der städtische Wirtschaftsförderer Sebastian M. Bünner besuchten jüngst das 11. städtisch geförderte Ladenlokal, den Hofladen „Fürst & Feld“, mit Inhaberin Franziska Kirchner.

In den Räumlichkeiten des früheren Dessous-Fachgeschäftes von Heidi Kirchner in der Ludwigstraße eröffnet Franziska Kirchner am Samstag, 6. Dezember, in Anspielung auf den mit Bad Kissingen eng verbundenen Namen Fürst Rakoczy den Hofladen „Fürst & Feld“. Unter dem Motto „Stadt und Land kommen zam“ bietet die 32-Jährige dort regionale Produkte an. Es ist das elfte geförderte Ladenlokal in Bad Kissingen.

Kirchner entstammt der Nüdlinger Landwirtschaftsfamilie Thomas. Seit 2018 schon sie in ihrem Heimatort mit Ehemann Alexander einen Hofladen und verkauft auch über das Internet. In Bad Kissingen bietet sie nun eine Kombination aus eigens erzeugten Produkten und Produkten von Direktvermarktern aus der unmittelbaren Umgebung an.

Das Sortiment umfasst frische, saisonale Lebensmittel und ausgewählte Feinkostprodukte der Region. Zu den regionalen Partnern zählen unter anderem Betriebe aus Ramsthal, Oerlenbach, Aura, Waldfenster, Großenbrach, Junkershausen und Nüdlingen. Da die Produkte aus echter landwirtschaftlicher Herstellung stammen, wird sich das Angebot saisonal anpassen.

Förderprogramm der Stadt Bad Kissingen

Die Stadt Bad Kissingen fördert neue Ladenkonzepte in der Innenstadt bis zu 12 Monate mit bis zu 50 Prozent der Nettokaltmiete. Ziel des Förderprogramms ist es, leerstehende Ladenlokale zu reaktivieren und Aufenthaltsqualität und Angebotsvielfalt in der Innenstadt zu erhöhen.

Im besten Fall ist das jeweilige Geschäftsmodell so erfolgreich, dass Betreiber und Eigentümer nach dem Förderzeitraum einen privatwirtschaftlichen Vertrag abschließen. In den letzten drei Jahren wurde so u.a. die „Moon Sushi Bar“ in der Oberen Marktstraße und das „Café Ilse“ in der Grabengasse erfolgreich in der Innenstadt angesiedelt.

Der neue Hofladen öffnet dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen über Projekt Direkt und die landwirtschaftliche Arbeit gibt es unter www.projekt-direkt.de.

Auf dem Bild: Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel (Mitte) und der städtische Wirtschaftsförderer Sebastian M. Bünner (links) besuchten kurz vor der Eröffnung Franziska Kirchner in ihrem Hofladen „Fürst & Feld“.
Foto: Ben Kiesel

Boutique für Secondhand-Braut- und Kommunionkleider: Traumkleid 2.0 ist 10. gefördertes Ladenlokal

BAD KISSINGEN – Die Stadt Bad Kissingen mit Wirtschaftsförderer Sebastian M. Bünner besuchte jüngst ihr 10. gefördertes Ladenlokal „Traumkleid 2.0“ mit Inhaberin Julia Meder.

„Traumkleid 2.0“ ist eine Boutique, in der ausgewählte Secondhand-Braut- und Kommunionkleider sowie hochwertige Outlet-Brautkleider ein neues Zuhause finden. Die Idee hinter dem Konzept: Nach der Hochzeit können Bräute ihre Brautkleider gereinigt in Kommission geben zum Verkauf. Gleiches gilt für Kommunionkleider. Die Preisspanne geht von 300 Euro bis 2.000 Euro.

Julia Meder als Betreiberin nutzt die Ladenfläche in der Spargasse 16, in der knapp zwei Jahrzehnte das Baby- und Kindermode-Fachgeschäft „Cosimo“ ansässig war. Gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin bietet sie mehr als 160 verschiedene Secondhand-Brautkleider von Größe 32 bis 52 und eine Auswahl an gebrauchten Kommunionkleidern in den Größen 122 bis 164 an.

Julia Meder setzt außerdem als Betreiberin der Boutique auf Kooperationspartner wie zum Beispiel Natalie Kümmeth (Hochzeitssängerin), Laura Pfister (Hochzeitsplanerin), Laura Byfuss (Hochzeitsrednerin) und die beiden Familien Meinck (Juwelier Meinck) und Servatius (Trauringstudio Servatius), so dass Bräute bzw. Hochzeitspaare alle notwendigen Ansprechpartner aus einer Hand erhalten können.

Förderprogramm der Stadt Bad Kissingen

Die Stadt Bad Kissingen fördert neue Ladenkonzepte in der Innenstadt bis zu 12 Monate mit bis zu 50 Prozent der Nettokaltmiete. Ziel des Förderprogramms ist es, leerstehende Ladenlokale zu reaktivieren und Aufenthaltsqualität und Angebotsvielfalt in der Innenstadt zu erhöhen.

Im besten Fall ist das jeweilige Geschäftsmodell so erfolgreich, dass Betreiber und Eigentümer nach dem Förderzeitraum einen privatwirtschaftlichen Vertrag abschließen. In den letzten drei Jahren wurde so u.a. die „Moon Sushi Bar“ in der Oberen Marktstraße und das „Cafe Ilse“ in der Grabengasse erfolgreich in der Innenstadt angesiedelt.

Die Secondhand Boutique „Traumkleid 2.0“ ist ausschließlich nach Terminvereinbarung geöffnet. Termine können bequem über E-Mail unter mail@traumkleid2punkt0.de oder über den Instagram-Kanal @traumkleid2.0 gebucht werden.

Auf dem Bild: Julia Meder in ihrer neuen Boutique Traumkleid 2.0.
Foto: Denis Buksbaum

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert