SCHWEINFURT – Bei den Heimsiegen gegen Sömmersdorf, Garstadt oder Üchtelhausen hat der TV Jahn Schwerinfurt jeweils gezeigt, dass es das Team ja doch noch kann. Trotzdem ist der Kreisliga-Absteiger Letzter der Kreisklasse 1. Und bekam jüngst im Stadtderby mächtig auf die Mütze.
Die 3:10-Niederlage bei der SG TVO/DJK Schweinfurt kam nicht nur deshalb zustande, weil in Oberndorf mit Alexander Tolstoj und Bin Wan Nizar Wan Muhammad Iqmal gleich zwei Spieler der Gastgeber jeweils dreifach trafen. Sondern weil halt Polen einfach hinten offen war beim Jahn, der bereits im August in Vasbühl sieben Gegentore kassierte und im Oktober zuhause sechs gegen die Spvgg Hambach.
63 Gegentore nach 17 Partien bedeuten einen Schnitt von 3,7. Mit so einer Bilanz steigt man (wieder) ab. Da helfen auch 13 eigene Torschützen nichts, darunter Spielertrainer Patrick Hartmann (auf dem Bild), der kurz nach Rundenstart das Amt von Marcel Krug übernahm. Allerdings traf der 33-Jährige auch erst ein Mal. Kein Vergleich zu den 24 und sogar 26 Buden, die er noch vor sieben und vor drei Jahren für den SV Stammheim in der Kreisliga erzielte.
Ausgerechnet jetzt empfangen die Schweinfurter am Jahnsplatz zum Jahres-Ausklangspiel das Spitzenteam TV Nieder-/Oberwerrn. Allerdings verkauften sie sich im Sommer auswärts im Rahmen des Saisonstarts mit sechs Niederlagen überaus gut, verloren nur mit 2:3. Mit welchem Gefühl wird man in die Winterpause gehen?
Parallel muss Tabellenführer FC Arnstein am Sonntag bereits um 12 Uhr bei der FT Schweinfurt 3 ran, während der Dritte aus Schnackenwerth schon am Samstag die SG Sömmersdorf erwartet. Deren Partie gegen Mühlhausen/Schraudenbach wurde letzten Sonntag beim Stand von 1:1 abgebrochen.
Die heißeste Partie der Kreisklasse 2 steigt am Sonntag wohl bei der SG Sennfeld, die in einem Duell um Platz zwei den TSV Kirchaich empfängt. In Gruppe 3 muss der FSV Krum, der Tabellenführer Gädheim/Untereuerheim nach dessen Heimniederlage gegen Hofheim bedrohlich nahe rückte, zum FC Sand 2 reisen.

