EBERN – Die Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern nimmt zur Kenntnis, dass ihre Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ aus Sicht von Landrat Wilhelm Schneider nichts mehr ändern soll. 1
Der Kreistag des Landkreis Haßberge soll die Schließungsentscheidung am 27.10.2025 in Ebern bestätigen. Zitat:
„Petition für Standorterhalt ohne Erfolgsaussicht
Ebern – Das Krankenhaus Ebern wird zum Jahresende geschlossen. Nach übereinstimmender Aussage aller Fraktionen des Kreistags Haßberge sei dieser Schritt „unumgänglich“, erklärte Landrat Wilhelm Schneider.“ 2
Die Aktionsgruppe macht darauf aufmerksam, dass ihre Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ sich auch an die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Prävention und Pflege, Frau Judith Gerlach, richtet:
„Wir fordern die bayerische Gesundheitsministerin Frau Judith Gerlach auf, die geplante Schließung des Klinikstandorts Ebern in Gesprächen mit dem Landkreis Haßberge abzuwenden.“ 3
„Wir haben deshalb am 22. Oktober 2025 die nahezu wortgleiche Petition jetzt auch über den bayerischen Petitionsausschuss an den Bayerischen Landtag, Ausschuss für Gesundheit, Prävention und Pflege zur parallelen Beratung eingereicht. Der Eingang wurde uns bereits bestätigt.
Wir gehen deshalb davon aus, dass in der Kreistagssitzung des Landkreis Haßberge am 27.10.2025 in Ebern noch nicht das letzte Wort zur Zukunft der Haßberg Klinik gesprochen wird“, heißt es in einer Pressemeldung.
1 OpenPetition, Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie, https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-hassberg-klinik-ebern-und-wiedereroeffnung-der-stationaeren-chirurgie
2 MedConWeb, Krankenhaus Ebern: Kreistag hält Schließung für unausweichlich, https://www.medconweb.de/blog/kliniknews/krankenhaus-ebern-kreistag-haelt-schliessung-fuer-unausweichlich/, Mainpost, Krankenhaus Ebern: „Alle Fraktionen des Kreistags sehen die Notwendigkeit der Schließung“, https://www.mainpost.de/hassberge/botevomhassgau/ebern-krankenhaus-ebern-alle-fraktionen-des-kreistags-sehen-die-notwendigkeit-der-schliessung-112571006
3 OpenPetition, Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie, https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-hassberg-klinik-ebern-und-wiedereroeffnung-der-stationaeren-chirurgie


Das Eberner Krankenhaus ist ein Juwel unter den Hassberg Kliniken viel besser ausgestattet im Management und Personal wie Hassfurt wo man nicht mal mehr Deutsch spricht !
Ich kann das auch mit Ruhigem Gewissen sagen weil ich in jeder Klinik schon mehrmals von einem Herren Schildhauer bis hin zum Eberner Chefarzt Riedl Operiert wurde und als Patient Stationär aufgenommen war und ihre Dienste Dankend in Anspruch nehmen durfte !
Unser Land wird durch Facharbeiter Zuzug immer größer und Kriegstauglich sollen wir ja auch noch werden, wie kann man das ohne Krankenhäuser erreichen?
Was machen die dann mit den Verletzten Soldaten von den Zivilisten ganz zu schweigen werden die dann in Schlauchbooten auf dem Main versorgt weil keine oder zu wenige Krankenhäuser mehr da sind ?
Wenn nichts mehr für alte und kranke oder in naher Zukunft vielleicht Zerschossene Menschen übrig ist in diesem Bayerischen Land werde ich auch keine Steuern mehr bezahlen ihr Hochwohlgeborenen überdrüssigen Politiker oder wie man bei uns Pflegt zu sagen, Wenn’s dem Esel zu gut geht geht er aufs Eis !
Man könnte mal in der Nostalgie schwelgen: Da waren zwei Ärzte (Dr, Bodenberger und Dr. Petry) für das ganze Haus Ebern mit Chirurgie, Geburtshilfe und Innere zuständig. Das Haus wurde dann erweitert mit sehr hervorragenden Internisten (Dr. Camphausen und Dr. Hofmann). Sehr junge Ärzte kamen nach Ebern und engagierten sich nicht nur im Krankenhaus, sondern auch im Notarztdienst und das meist in ihrer Freizeit. Einige von ihnen haben sich als Hausärzte niedergelassen.
Nun will man dem Haus Ebern, genauso wie es in Hofheim passiert ist, den „Garaus“ machen. Die Begründung erscheint nicht nur unlogisch, sondern sogar lächerlich. Man spricht von einer zu geringen Auslastung, die ich in keinster Weise nachvollziehen kann. Wenn man einerseits Personal abzieht und damit denn die Nichtaufnahme der Patienten bzw, eine mangelnde Bettenanzahl begründet, dann wird natürlich ein Haus in die „Unwirtschaftlichkeit“ geführt.
Andererseits wird mit dem „Sterben“ des Krankenhauses auch der Notarztdienst in Ebern und die Sicherheit durch den Rettungsdienst in Frage gestellt. Die Transporte in die Kliniken nach Haßfurt, Bamberg oder Coburg nehmen logischerweise eine viel länger Zeit in Anspruch bis ein Patient optimal versorgt wird. Das bedeutet, das es zusätzlich Fahrzeuge und Personal (Notfallsanitäter und Ärzte) geben muss und den gesetzlichen Vorgaben des Bayerischen Rettungsddienstgesetzen (BayRDG) Rechnung zu tragen. Hat man sich über diese Folgekosten schon einmal Gedanken gemacht?
Kleine Krankenhäuser aufzugeben ist sicherlich keine Lösung, bedenkt man was viel gutes dadurch in der Vergangenheit bewirkt wurde. Ärzte, die sich niedergelassen haben, engagiertes Rettungspersonal, das von genauso engagierten Notärzten unterstützt wurde. Ich schlage den „Totengräbern“ der kleinen Krankenhäuser vor, doch einmal das Gemeinwohl und die Menschen in die Vordergrund zu stellen und die Menschlichkeit den Kosten gegenüberzustellen, dann wird die Rechnung ganz sicher possitiv!