LANDKREIS WÜRZBURG – Seit Oktober 2022 ist Herbert Henneberger als Naturschutzwächter für den südlichen Landkreis Würzburg zuständig. Nun hat er sein ehrenamtliches Engagement um drei weitere Jahre verlängert.
Zur Übergabe der Verlängerungsurkunde und zum fachlichen Austausch empfingen ihn Landrat Thomas Eberth, die Leiterin des Umweltamts Lea Kerwer und Andreas Fuchs aus dem Fachbereich Naturschutz und Landschaftspflege am Landratsamt Würzburg.
„Die Naturschutzwächter sind die Augen und Ohren der unteren Naturschutzbehörde in der Natur. Sie geben der Verwaltung wertvolle Tipps und weisen Bürgerinnen und Bürger auf das korrekte Verhalten in der Natur hin. Sie sind Partner des Landkreises und haben auch schon einige große Umweltfrevel gemeldet, beispielsweise Abfall- oder Schuttablagerungen im Wald“, erklärte Landrat Thomas Eberth.
Zehn Naturschutzwächter für den Landkreis im Einsatz
Insgesamt gibt es zehn Naturschutzwächter im Landkreis Würzburg. Sie stehen im engen Austausch mit Andreas Fuchs, ihrem Ansprechpartner in der Naturschutzbehörde. Die Naturschutzwächter melden monatlich, wo sie unterwegs waren und was sie festgestellt haben. Der zeitliche Aufwand für das Ehrenamt beträgt etwa 20 Stunden pro Monat.
Herbert Hennebergers Zuständigkeitsbereich ist der südliche Landkreis mit den Gemeinden Bütthard, Geroldshausen, Kirchheim und Kleinrinderfeld. Dort verschafft er sich regelmäßig einen Überblick über die Artenvielfalt, dient als Ansprechpartner für die Kommunen und deren Bürgerinnen und Bürger und leitet Verstöße gegen das Naturschutzrecht an das Landratsamt weiter. „In der Regel reagieren die Menschen sehr freundlich, wenn ich ihnen Hinweise zum richtigen Verhalten in der Natur gebe“, berichtet Henneberger. Bei Ortseinsichten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt stellt der Kleinrinderfelder seine Ortskenntnis ebenfalls zur Verfügung.
Auf dem Bild: Herbert Henneberger (Zweiter von rechts) ist drei weitere Jahre Naturschutzwächter für den südlichen Landkreis. Landrat Thomas Eberth (rechts) überreichte ihm die Verlängerungsurkunde gemeinsam mit der Leiterin des Umweltamts Lea Kerwer und Andreas Fuchs aus dem Fachbereich Naturschutz und Landschaftspflege.
Foto: Dagmar Hofmann

