Thomas Pfeuffer und sein neues Team aus Oberthulba: „Da halten wir mal den Ball flach!“

Thomas Pfeuffer und sein neues Team aus Oberthulba: „Da halten wir mal den Ball flach!“

OBERTHULBA / HASSENBACH – Nach Platz drei in der Vorsaison läuft es bislang für die SG Oberthulba/Hassenbach noch nicht ganz so rund in der Rhöner Kreisklasse 1, wengleich auch nicht schlecht. Drei Siege wie Niederlagen stehen zu Buche.

Allerdings absolvierte die Mannschaft auch erst zwei Heimspiele, steht nun vor weiteren zweien nacheinander, ehe es wie zuletzt zu einem Aufsteiger geht und danach ein Fusionsteam kommt, das der neue Trainer zumindest zur Hälfte bestens kennt.

Mit Thomas Pfeuffer (auf dem Aufmacherbild rechts zusammen mit Carsten Weiß, seinem Vorgänger in Eisenheim/Wipfeld) unterhielt sich www.mainfranken.news.

Thomas, der Start war ordentlich, mittelprächtig, verbesserungswürdig – oder wie würdest Du das Zwischenfazit ausdrücken?
Thomas Pfeuffer: Unser Auftaktprogramm in die Saison war anspruchsvoll, das war schon vor dem Saisonstart klar. Zufrieden sein kann man nie, vor allem nicht, wenn man aus den ersten fünf Saisonspielen nur zwei Siege holt. Komischerweise ist die Mannschaft letzte Saison genauso in die Saison gestartet, zwei Siege und drei Niederlagen. Wir haben in den ersten Begegnungen viel zu einfache Gegentore bekommen. Daran gilt es zu arbeiten und zu verbessern, um wieder mit Selbstvertrauen in die nächsten Spiele zu gehen.

Ihr seid ja auch im Pokal in die dritte Runde gekommen, habt mit Steinach einen Kreisligisten ausgeschaltet, dann aber gegen den Ligarivalen Frankenbrunn/Obererthal nur elf Tage nach dem Sieg in der Punkterunde verloren. Besser so als anders herum?
Thomas Pfeuffer: Die Niederlage im Pokal tut auch weh, denn mit einem Sieg wären wir im Viertelfinale gewesen, aber an diesem Tag haben wir es selbst liegen lassen und unsere Chancen nicht genutzt und am Ende ist die DJK Frankenbrunn nicht unverdient eine Runde weitergekommen. Die Gegner waren in diesem Spiel kaltschnäuziger.

Nun geht´s nacheinander zuhause gegen Diebach und Reiterswiesen/Arnshausen, danach zu Aufsteiger SG Oehrberg/ Stralsbach/ Markt Geroda. Alles aktuell Tabellennachbarn. Drei Siege – und dann greift Ihr oben an?
Thomas Pfeuffer: Da halten wir mal den Ball flach. Wir schauen von Spiel zu Spiel, um weiter mehr Souveränität in unser Spiel zu kriegen. Natürlich werden wir aber versuchen, die Spiele erfolgreich zu bestreiten, um unser Punktekonto weiter aufzubessern.

Warum finden den die beiden Heimspiele in Reith statt? Obwohl die DJK ja gar kein Bestandteil der SG mehr ist, oder?
Thomas Pfeuffer: Reith gehört genauso dazu und hier finden ebenso wie in Oberthulba oder Hassenbach einige Punktspiele statt.

Danach geht´s daheim in Oberthulba gegen die SG Sulzthal/Ramsthal. Von 2021 bis 2024 bist Du mit den Sulzthalern in die Kreisliga auf- und dann wieder abgestiegen. Welche Kontakte bestehen noch?
Thomas Pfeuffer: Ich bin mit dem VfR damals im Mai 2022 in die Kreisliga aufgestiegen und dort war dann auch der SV Ramsthal beheimatet und Ligagegner gewesen. Nach Sulzthal habe ich gute Kontakte genauso wie zu meinen anderen Ex-Vereinen. In der neuen SG stehen ja viele ehemalige Spieler, zu denen ich ein sehr gutes Verhältnis besitze, wobei ich natürlich auch die ehemaligen Spieler aus Ramsthal kenne.

Habt Ihr das Zeug, Deinen alten Verein zu schlagen und vielleicht ein Wörtchen weiter oben mitzureden?
Thomas Pfeuffer: Wir können gegen jeden Gegner in der Liga gewinnen, wenn wir unsere eigene Leistung abrufen. Durch den Zusammenschluss verfügt die neue SG Sulzthal/Ramsthal über einen breiten Spielerkader mit entsprechender Klasse. Zum Vergleich kommt es aber erst am 12. Oktober und bis dahin sind noch einige wichtige Spiele, die derzeit mehr von Bedeutung sind. Nach diesen Spielen werden wir sehen, wie wir uns geschlagen haben und wo der Weg hingeht. In einigen Wochen sieht man in der Tabelle mehr.

Zuletzt bei der SG Eisenheim/Wipfeld warst du entgegen früherer Stationen nur ein Jahr. Gibt´s sowas einfach, dass es auch mal nicht so richtig passt?
Thomas Pfeuffer: So kann man es nicht sagen. Es ist ja nichts vorgefallen. Gewinnt eine Mannschaft in einer Saison viele Spiele und spielt nicht nur um den Ligaerhalt, ist es für die Mannschaft, Trainer und Umfeld immer einfacher und schöner. Das sieht man ja auch in höheren Ligen. Den meisten Verantwortlichen war es ja auch letzte Saison von Anfang an bewusst, dass der Klassenerhalt ein sehr schwieriges Unterfangen gewesen ist. Leider hat es nicht gereicht. In diesem Jahr kann sich die Mannschaft eine Liga tiefer besser entwickeln, gewinnt Ligaspiele auch wieder einfacher und der Faktor „Spaß am Fussball“ ist hierdurch wieder mehr gegeben.

Wie kam die Rückkehr in den Spielkreis Rhön danach zustande?
Thomas Pfeuffer: Der TSV Oberthulba war auf der Suche nach einem Trainer und kontaktierte mich. Nach Gesprächen kamen wir überein und ich freue mich hier zu sein.

Und nun gefällt´s Dir in Oberthulba, Hassenbach und Reith wieder so richtig?
Thomas Pfeuffer: Ja. Die Trainingsbeteiligung ist ordentlich mit über 17 Mann im Schnitt. Jetzt gilt es für uns, dass wir die nächsten Wochen weiter hart an uns arbeiten, um am Wochenende jeweils Zählbares einzufahren. Denn mit Siegen fühlt sich jede Mannschaft, Trainer oder Verein besser.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert