Obst selber direkt vom Baum pflücken: Hier ist es im Würzburger Stadtgebiet erlaubt

Obst selber direkt vom Baum pflücken: Hier ist es im Würzburger Stadtgebiet erlaubt

WÜRZBURG – Obst direkt vom Baum: Das ist seit 2021 dank des Projekts “Ernten und Naschen erlaubt” auch im Würzburger Stadtgebiet kostenfrei möglich. Seither darf jeder regionale Äpfel, Birnen oder Nüsse auf 14 ausgewählten Flächen entweder direkt vom Baum pflücken oder vom Boden aufsammeln.

Vor Ort angebrachte Hinweisschilder informieren über die Kampagne und laden zum Naschen und Verweilen ein. Ergänzt wird das Angebot von einem digitalen Übersichtsplan (unter https://geostadtplan.wuerzburg.de / Rubrik: Umwelt- und Klimaschutz/Streuobstwiese) und einem Flyer, der beispielsweise im Würzburger Rathaus, der Umweltstation oder dem Gartenamt ausliegt.

„Bei Streuobstwiesen handelt es sich um ökologisch wertvolle Lebensräume, die ganz nebenbei köstliche, lokale Früchte hervorbringen. Durch die Ausweisung als ‚Naschbäume‘ sind deren Früchte zum Ernten freigegeben und können entweder direkt vor Ort verzehrt oder zum Backen oder Einkochen mit nach Hause genommen werden“, erläutert Gartenamtsleiter Dr. Helge Bert Grob.

Damit möglichst alle Freude an der Aktion haben, bittet das Gartenamt lediglich um die Einhaltung weniger Regeln. So sollen insbesondere die Wiesenflächen nicht befahren und Bäume nicht bestiegen werden.

Nach großen Ernteausfällen im vergangenen Jahr erwarten Obstbauern in diesem Jahr eine viel bessere Ernte – vor allem bei Äpfeln. Die Witterung war dieses Jahr für Obstbäume günstig und es gab vor allem bei den Apfelbäumen nicht so viele Ausfälle durch Blütenfröste.

Weitere Informationen über die städtischen Streuobstbäume: https://www.wuerzburg.de/32683, wie auch im Gartenamt unter Tel. 0931 / 37 49 11; gartenamt@stadt.wuerzburg.de und in der Umweltstation unter Tel. 0931 / 37 44 00

Auf den Fotos:

Lageplan der 14 städtischen Flächen, auf denen zum Ernten eingeladen wird. Grafik: Stadt Würzburg

Obstbäume wie dieser Birnbaum gehören zu den Würzburger Naschbäumen, an denen sich jeder bedienen darf. Die Naschbäume sind besonders ausgewiesen und die Früchte selbstverständlich naturbelassen. Foto: Stephanie Möltner

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