SCHWEINFURT – Am Sonntag startet die neue Fußball-Saison der 3. Liga. Mit dabei sind die Schnüdel, die vor wenigen Wochen mit der Brauerei Mönchshof aus Kulmbach stolz einen neuen Biersponsor vorstellten. Leidtragender ist in diesem Fall ein Familienbetrieb aus der Innenstadt.
„Die Roth Brauerei ist die letzte vor Ort – vor allem vor diesem Hintergrund ist die Absage des FC 05 an eine weitere Zusammenarbeit besonders bitter. Die Brauerei ist mit dem Verein durch Dick und Dünn gegangen und hat jetzt „ausgedient“, nur weil sie mit dem Sponsoring großer Brauereizusammenschlüsse nicht mithalten kann“, klagt Stadträtin Dr. Ulrike Schneider.
„Vor dem Hintergrund der Beschlussvorlage, in der der FC 05 dem Schweinfurter Stadtrat zugesagt hat, dass die Wertschöpfung in der Region bleiben soll, ist dieser Schritt erst recht nicht nachvollziehbar“, ergänzt Schneider und erinnert daran, dass die Stadt ein paar Millionen Euro, die sie noch dazu ja gar nicht hat, in die Baumaßnahmen für das städtische Sachs-Stadion steckte, damit die Schnüdel am 8. August zuhause gegen Cottbus starten dürfen. Vor allem die Rasenheizung, die durch den Spielbetrieb im Winter notwendig wird, kostete eine Menge Geld.
Aus diesem Grund wollte Schneiders Initiative ZUKUNFT.ödp ein Zeichen setzen und diese Entscheidung mit Hilfe einer Fragezeichen ??? Aktion hinterfragen… Daher gab´s nun einen Pressetermin vor den Toren der Roth Brauerei. Mit ganz schön vielen Kritikern und sogar einem Hund, der anscheinend Roth Bier-Fan ist…
„Der Stadtrat hat 3,6 Millionen Euro locker gemacht für den FC 05. Und im Beschlussvorschölag stand, dass dieses Geld zurück fließt, in der Stadt wieder augegeben wird. Doch das erste, was der Verein danach macht: Er sucht sich einen neuen Biersponsor und trennt sich von einem lokalen Unternehmen. Das ist ein ganz schlechtes Zeichen seitens des FC 05″, so Dr. Schneider. Zumal sich die Brauerei Mönchshof Werbung im kompletten Stadion sicherte, um damit Vertriebswege auszubauen. „Auch das schadet der Brauerei Roth.“
Was die ???-Aktion bezwecken soll? „Die Leute sollen, wenn sie vor dem Regal stehen, zu Roth-Bier greifen. Denn unser lokales Unternehmen muss erhalten bleiben“, sagt Schneider, die zugibt: „Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann ich die Entscheidung des FC 05 vielleicht nachvollziehen. Aber ich habe mir gestern ein Roth-Bier gekauft!“ Ein alkoholfreies, und Radler gibt´s ja auch noch. Um an dieser Stelle nicht bewusst Werbung zu machen für Alkohol!


Im Prinzip kenne ich Frau Dr. Schneider nur als eine Person, die halt gegen alles ist. Außer, man könnte mal ein paar Bäumchen pflanzen, statt einer Landesgartenschau kommt da nichts. Wenn es in SW aufwärts gehen soll, wird es Zeit, dass sie und auch viele ihrer langedienden Kollegen (alle in meinem Alter) endlich Platz für Menschen mit Ideen machen.
Naja, die Idee mit einem kleinen Wald statt einer Landesgartenschau war ja nun echt gut und hätte der Stadt immense Kosten erspart. So gesehen… Uns Bäume statt Beton sind in der heutigen Zeit immer eine gute Idee. Wie auch die Unterstützung der einzigen verbliebenen städtischen Brauerei. Oder die Optimierung des Busverkehrs. Kleiner Tipp: Setze Dich mal mit ihr zusammen. Ich kann gerne vermitteln.