U-Haftbefehle gegen fünf Tatverdächtige: Ermittlungserfolg nach Zusammenarbeit der hessischen, thüringischen und bayerischen Polizei

U-Haftbefehle gegen fünf Tatverdächtige: Ermittlungserfolg nach Zusammenarbeit der hessischen, thüringischen und bayerischen Polizei
Bild von Max auf Pixabay

UNTERFRANKEN – Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg und die enge Zusammenarbeit der Behörden dreier Bundesländer haben nun zum Erfolg geführt. Eine überregional agierende Einbrecherbande konnte auf frischer Tat festgenommen werden.

Gegen die fünf Männer besteht der dringende Tatverdacht, mehrere Einbrüche in Hessen, Thüringen und Bayern verübt zu haben. So sollen die Männer auch für einen Einbruch in Kreuzwertheim verantwortlich sein. Nun sitzen sie in Haft.

Einbruch in Kreuzwertheim

Wie bereits berichtet, drangen am 13. April 2025 mehrere Täter in ein Bauhofgelände in Kreuzwertheim ein und entwendeten mehrere Baumaschinen und einen weißen Kleintransporter der Marke Citroen. Die Tatverdächtigen verschafften sich Zutritt über ein Zufahrtstor. Anschließend wurden zwei Bewegungsmelder entfernt, um unbemerkt in das Bauhofgebäude und die angrenzenden Lagerräume zu gelangen. Neben den zahlreichen Baumaschinen und dem Kleintransporter, wurden auch weitere Autoschlüssel und ein Rasenmäher entwendet.

Der Beuteschaden lag den Schätzungen nach in einem mittleren fünfstelligen Bereich.

Das entwendete Fahrzeug der Marke Citroen, Jumper, konnte im weiteren Verlauf in der Tschechischen Republik durch die Polizei aufgefunden werden.

Weitere Tatorte in Hessen und Thüringen

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen wurden auch Zusammenhänge mit weiteren Einbrüchen in Nordhessen und Thüringen bekannt. Für die Ermittler haben sich die Hinweise schließlich zum dringenden Tatverdacht gegen eine fünfköpfige Gruppe mit bulgarischer Staatsangehörigkeit ergeben. In der Folge wurde zunächst gegen einen der Männer Haftbefehl vom Amtsgericht Würzburg erlassen.

Intensive Ermittlungen und Festnahmen auf frischer Tat in Nordhessen

In der Nacht auf den 23. Juli 2025 konnten die fünf Tatverdächtigen auf frischer Tat bei einem Einbruch in einen Landmaschinenhandel im hessischen Bad Sooden-Allendorf, im Werra-Meißner-Kreis, festgenommen werden. Dabei arbeiteten die Ermittler und zahlreiche weitere Einsatzkräfte, darunter auch zivile Kräfte und Spezialkräfte der drei Bundesländer direkt intensiv zusammen. Aus den Einbrüchen ergibt sich insgesamt ein Beuteschaden von etwa 500.000 Euro.

Die fünf Männer im Alter zwischen 29 und 35 Jahren wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Eschwege vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen alle fünf Tatverdächtigen wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls.

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