Einweihung des Gedenksteines an der Ernst Brückner Gedächtnisbrücke zwischen Ober- und Untereuerheim

Einweihung des Gedenksteines an der Ernst Brückner Gedächtnisbrücke zwischen Ober- und Untereuerheim

OBEREUERHEIM – Über die Autobahn A70 führt eine Brücke, die im Volksmund „Ernst-Brückner-Gedächtnisbrücke“ genannt wird. Die Brücke verbindet die Gemarkungen Ober- und Untereuerheim auf direktem Weg.

Landwirte aus beiden Ortsteilen können so problemlos ihre Grundstücke auf der anderen Seite der Maintalautobahn erreichen, ihre Arbeit tun und ihre Felder ohne große Umwege und Hindernisse bestellen.

Der CSU-Ortsverband Obereuerheim/Untereuerheim lud zu einer Einweihungsfeier für den Gedenkstein ein, der an Ernst Brücker erinnern soll, dem es zu verdanken ist, dass diese Brücke im Jahr 1979 gebaut wurde. Viele Familienmitglieder Brückners waren bei der Einweihungsfeier vor Ort oder wohnen heute noch in Obereuerheim. Pfarrer Gregor Mühleck verlieh der Feier einen besonderen Rahmen. Bei der Weihe des Gedenksteines durften ihm Wolfgang Eller als langjähriger CSU-Ortsvorsitzender und Roland Brückner, einer der beiden Söhne Ernst Brückners, assistieren.

Robert Ort erinnerte in seiner Rede an das Wirken Ernst Brückners. Dieser verstarb am 26.8.2016 im Alter von 91 Jahre. Er war Landwirt und wirkte 12 Jahre als Gemeinderat in der damals noch selbstständigen Gemeinde Obereuerheim. Bei der Durchführung der Flurbereinigung in den 1960er und 70er Jahren wurde die damalige Bundestraße durch eine zweite Richtungsfahrbahn zur Autobahn ausgebaut. Die Trassenführung trennte einen erheblichen Teil der örtlichen Flur- und Waldgrundstücke auf der anderen Straßenseite ab.

Die ursprüngliche Planung sah nicht vor, den abgetrennten Flurteil durch eine Brücke zu erschließen. Die Landwirte sollten zum Bestellen ihrer Felder einen langen und nicht ungefährlichen Weg befahren. Als Vorstandsmitglied der Flurbereinigung setzte sich Ernst Brückner mit aller Kraft dafür ein, den auf der anderen Seite liegenden Wald und die Flur durch eine Brücke zu erschließen. Seine Hartnäckigkeit und seine Überzeugungskraft führten schließlich dazu, dass die Brücke realisiert wurde, hob 3. Bürgermeisterin Ruth Volz hervor. Sie dankte dem CSU-Ortsverband, der die Initiative für den Gedenkstein ergriffen und damit ein Zeichen des Erinnerns gesetzt hat.

Die Idee, den Bau der Brücke mit einem Gedenkstein zu würdigen, hatte Artur Kloß, als Schwiegersohn Brückners. Er besorgte den Stein und setzte ihn auf einen entsprechenden Sockel. Wolfgang Eller dankte Ewald Vögler, Bürgermeister a.D., in dessen Amtszeit die Genehmigung zur Aufstellung fiel, ebenso wie Roland Zichner, der die Gedenktafel erstellen ließ, sowie Otto Dertinger und seinen Söhnen für das Anbringen der Gedenktafel. Er bedankte sich aber auch bei den Parteikollegen Martina Gießübel, als Abgeordnete des Bayerischen Landtages, Gabriele Jakob, CSU-Fraktionsvorsitzende des Kreistages und Staatssekretär a.D. Gerhard Eck für ihr Kommen.

Auf dem Bild: Familienmitglieder und Ehrengäste freuten sich über den gelungenen Gedenkstein zu Ehren Ernst Brückners direkt an der Autobahnbrücke in Obereuerheim.

Fotos: Artur Kloß
Text: Ruth Volz

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