Sieben Tore und vier Platzverweise: So relegierte sich Wasserlosen/Greßthal in die Kreisklasse

Sieben Tore und vier Platzverweise: So relegierte sich Wasserlosen/Greßthal in die Kreisklasse

UNTEREISENHEIM – Was war denn das für eine aufregende Partie? Mit 506 Zuschauern hielt sich in Untereisenheim die Zahl der Fans zwar in Grenzen. Wer aber nicht kam, verpasste wirklich etwas. Nämlich einen Aufstieg.

Den sollte es Sonntagabend im Landkreis Würzburg ohnehin geben, weil sich auch der FC Reupelsdorf (Landkreis Kitzingen) für einen Platz in der Kreisklasse bewarb. Mit einem Bein stand man bereits darin. Und spielt künftig doch weiter in der A-Klasse.

Serkan Sarioglan, Pascal Wrobel und Ali Aljamil hatten getroffen bei einem Gegentor von Sebastian Manger. Nach einer gespielten Stunde sprach beim Stand von 3:1 eigentlich nichts mehr für die SG Wasserlosen/Greßthal als Spielgemeinschaft mit der DJK Schwebenried-Schwemmelsbach 2 (Landkreis Schweinfurt).

Doch dann das: Daniel Göbel verkürzte und Anton Brand glich aus. 3:3 und somit Verlängerung! Und in der gelang Maximilian Full in der 110. Minute das entscheidende Tor für Wasserlosen/Greßthal.

In den letzten Minuten wurde es farbenfroh: Full sah die Gelb-Rote Karte, ebenso wie die beiden Reupelsdorfer Bastian Flachenecker und Sebastian Flurschütz. Mit glatt Rot flog beim Verlierer Eugen Müller vom Feld.

Auch am Montag wird ein Kreisklassist ermittelt. Dann aber versucht die Spvgg Hambach ab 18.30 Uhr in Volkach, ihren Platz gegen Herausforderer TSV Geiselwind zu verteidigen.

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