Steht die DJK Dampfach beim einstigen Bayernligisten in Großbardorf vor einer unlösbaren Aufgabe?

Steht die DJK Dampfach beim einstigen Bayernligisten in Großbardorf vor einer unlösbaren Aufgabe?

GROSSBARDORF – Am Samstag, um 16 Uhr, tritt die DJK Dampfach (18. der Tabelle der Fußball-Landesliga Nordwest) bei dem langjährigen Bayernligisten TSV Großbardorf (6.) an. Großbardorf hat nach dem Trainerwechsel zu seiner guten Form zurückgefunden und ist mit zwei Siegen in Folge in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Vom klar formulierten Ziel, die Rückkehr in die Bayernliga, ist die Mannschaft doch sehr weit entfernt. Dampfach hat zu mindestens den Anschluss an die Relegationsplätze geschafft. Wenn die DJK jedoch endlich die rote Laterne abgeben will, braucht das Team Punkte. Nur ein Sieg kann wirklich helfen. Ob der erste Auswärtssieg aber ausgerechnet in Großbardorf gelingt, ist mehr als fraglich.

Die DJK Dampfach hat bei ihrer letzten Begegnung mit 4:2 gegen die Freien Turner Schweinfurt gewonnen. Dabei waren die Gäste insgesamt die bessere Mannschaft und hatten vor allem in Hälfte zwei deutlich mehr Spielanteile. Nach einem 1:1 Pausenstand steigerte sich die DJK deutlich und erzielte drei Tore, womit das Spiel eigentlich vorzeitig entschieden war. Durch das Gegentor wurde es aber nochmal spannend. Letztlich brachten die Dampfacher das Ergebnis über die Zeit.

„Die erste Halbzeit war okay, da hat am Anfang die Einstellung gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann mit viel Herz und Leidenschaft den Kampf angenommen. Wir haben verdient gewonnen und müssen die Einstellung der zweiten Halbzeit in den kommenden Spielen über 90 Minuten zeigen. Das war eine sehr erwachsene und geschlossene Mannschaftsleistung“, bilanziert der Coach Oliver Kröner.

Mit dem TSV Großbardorf erwartet Kröner aber noch ein ganz anderes Kaliber. Die Mannschaft ist mit vielen, langjährigen Bayernliga erfahrenen Spielern besetzt und hat auch noch gute Neuzugänge. Mit 53 geschossenen Treffern haben die Grabfelder eine der besten Offensivreihen. Das Spiel gegen die Gallier im Moment ist nach dem Trainerwechsel zu Robin Keiner sicher ein ganz ungünstiger Zeitpunkt. Die Mannschaft spielt wieder erfolgreich und ist sicher wieder hoch motiviert.

„Wir wollen und müssen auch gegen diesen starken Gegner unser Spiel durchsetzen und zwar von Beginn an“, fordert der Coach. Dampfach kann im Grunde befreit aufspielen, da die Gäste nach der Papierform nichts zu verlieren haben und krasser Außenseiter sind. Aber Wunder gibt es immer wieder. Trotzdem wird sich Kröner etwas einfallen lassen und einiges ändern. Nach wie vor sind einige Spieler angeschlagen und der zuletzt stark aufspielende Lois Jilke wird wohl fehlen.

Beim TSV Großbardorf hat der bisherige Trainer Mario Schindler schon vor der Winterpause das Handtuch geworfen. Sein Nachfolger wurde Robin Keiner. Unter seiner Regie hat die Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge gewonnen. Zuerst 5:1 in Rimpar und zuletzt 2:0 beim TuS Leider. Da war die 2:0 Pausenführung für die Gäste noch sehr schmeichelhaft für den TuS.

„Wir haben verdient gewonnen. Wir hätten jedoch die Konter in Hälfte zwei besser ausspielen können und früh den Deckel drauf machen.“ Aber nach den letzten Ergebnissen stehen auch die Großbardorfer unter Erfolgsdruck und wollen unbedingt gegen Dampfach gewinnen. „Wir wollen gegen Dampfach hellwach auftreten und dominant sein und mit dieser Spielweise zum Erfolg kommen“, fordert Keiner.

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