ASCHAFFENBURG – Die Wasserschutzpolizei nimmt einen Unfall mit einer leicht verletzten Person vom Wochenende zum Anlass, um zur beginnenden Saison für gegenseitige Rücksicht und Umsicht zu werben.
Unfall bei Wendemanöver – Motorbootfahrer bleibt nicht vor Ort
Am Samstag ist es gegen 14:20 Uhr zum Zusammenstoß zwischen einem Sportboot und einem Sportruderboot gekommen. Beide Wasserfahrzeuge waren in Richtung Kleinostheim unterwegs, als das Sportboot im Zuge eines Wendemanövers wenige hundert Meter nach der Ebertbrücke mit den Ruderern kollidiert ist.
Bei dem Zusammenstoß mit relativ geringer Geschwindigkeit hat sich einer der beiden Sportler aus dem Ruderboot, ein 18-jähriger deutscher Heranwachsender, eine leichte Verletzung zugezogen. Der 38-jährige deutsch-kosovarische Führer des Motorbootes hatte sich zunächst vom Ort des Geschehens entfernt, obwohl er den Unfall hätte melden müssen.
Das Ruderboot war weiter fahrbereit, hat jedoch einen geschätzten Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
Die später verständigte Wasserschutzpolizei hat den Unfall auf der Wasserstraße aufgenommen. Die Beteiligten sind den ersten Unfallermittlungen nach bekannt.
Appell der Wasserschutzpolizei: Rücksicht und Umsicht
Wie der Unfall genau geschehen ist, wird nun von der Polizei untersucht. Die Beamten nehmen den Unfall zum Anlass und erinnern gerade zur einsetzenden Wassersportsaison an Grundsätzliches. Insbesondere gegenseitige Rücksichtnahme kann einen Großteil von Unfällen verhindern.
Auseinandersetzung an Diskothek – Polizei ermittelt – Zeugen gesucht
ASCHAFFENBURG / INNENSTADT. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen, bei der auch ein Reizstoff versprüht wurde. Die Hintergründe sind weitestgehend unklar. Die Aschaffenburger Polizei hofft auf unabhängige Zeugen.
Gegen 03:00 Uhr ist es am Sonntagmorgen zu dem Vorfall vor einem Musikclub in der Heinsestraße gekommen. Den bisherigen Erkenntnissen nach sind zwei Gruppen von insgesamt rund zehn Personen in Streit geraten. In der Folge hat ein Unbekannter auch einen Reizstoff versprüht. Die Polizei Aschaffenburg war schnell vor Ort und konnte sieben junge Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 38 feststellen. Die Personen sind allesamt deutsche Staatsangehörige, mit Ausnahme eines 21-Jährigen marokkanischen Mannes.
Die polizeilich zunächst festgehaltenen Personen hatten teilweise Augenreizungen erlitten und auch blutige Verletzungen, zeigten sich jedoch gegenüber den Beamten vor Ort gänzlich unkooperativ. Der Ablauf des Geschehens ist in der Folge noch weitestgehend ungeklärt.
Die Beteiligten konnten nach den notwendigen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden. Die Ermittlungen, die auch wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung geführt werden, dauern an.
Die Polizei hofft bei der Aufklärung des Vorfalls auch auf unabhängige Zeugen, die möglicherweise noch nicht mit den Beamten in Kontakt getreten sind.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230 entgegen.

