Unbekannter dringt in Wohnhaus ein, versprüht Reizgas vor einem Rentnerehepaar – und ein weiterer Vorfall am Morgen…

Unbekannter dringt in Wohnhaus ein, versprüht Reizgas vor einem Rentnerehepaar – und ein weiterer Vorfall am Morgen…
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

EISENBACH BEI OBERNBURG AM MAIN IM LANDKREIS MILTENBERG – In der Nacht zum Mittwoch ist ein bislang unbekannter Täter in ein Wohnanwesen eingedrungen und hat ein Rentnerehepaar mit Reizgas verletzt.

Am frühen Morgen kam es zudem zu einem weiteren verdächtigen Vorfall. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Einbruch in der Nacht

Gegen 02:00 Uhr verschaffte sich der Unbekannte über den Kellerbereich Zutritt zu einem Anwesen in der Gartenstraße. Im Haus traf er auf die Bewohner, ein Ehepaar mit deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von 71 und 76 Jahren. Als der Ehemann den daraufhin flüchtenden Täter verfolgte, setzte dieser Reizgas ein und setzte seine Flucht in unbekannte Richtung fort.

Beide Bewohner erlitten durch das Einatmen des Reizstoffs leichte Verletzungen und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt. Eine sofort eingeleitete Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verlief ohne Erfolg.

Weiterer Vorfall am Morgen

Nachdem die polizeilichen Maßnahmen am Wohnanwesen beendet und die Einsatzkräfte nicht mehr vor Ort waren, erschien gegen 05:40 Uhr eine bislang unbekannte männliche Person auf dem Grundstück. Die Person hatte einen dunklen Pullover, mit der Aufschrift „Polizei“ auf dem Rücken und erweckte so zunächst den Eindruck ein Polizeibeamter zu sein. Der Unbekannte verschaffte sich so Zugang zu dem Anwesen, das er kurze Zeit später wieder in unbekannte Richtung verließ. Ob ein Zusammenhang mit der vorangegangenen Tat besteht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Die Person kann wie folgt beschrieben werden:

Etwa 30 bis 40 Jahre alt
Circa 165 bis 170 cm groß
Kräftige Statur
Dunkler Pullover mit heller Aufschrift „Polizei“ auf dem Rücken
Dunkle Strickmütze und dunkle Hose
Sprach Deutsch mit ausländischem Akzent

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die in der Nacht oder am frühen Morgen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu der beschriebenen Person geben können, sich unter Tel. 06021 / 875-1733 zu melden.

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

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