SCHWEINFURT – Rein rechnerisch dürfte es an diesem, dem 32. Spieltag, soweit sein. In der Englischen Woche wird wohl das zum Fakt, wa eigentlich seit Monaten schon klar ist: Der FC Schweinfurt 05 steigt wieder in die Regionalliga Bayern ab. Dienstagabend nun defintiv?
Um den 1. FC Saarbrücken einzuholen, müssten die Schnüdel aus den letzten sieben Partien 20 Punkte holen – und die Saarländer sieben Mal verlieren. Dazu müssten Ulm, Aue und Havelse fast immer patzen. Das wird nicht passieren.
Aber: Unabhängig vom Match der Saabrückener am mittwoch zuhause gegen formstarke Aachener wäre es für den FC 05 am Dienstag soweit, wenn nicht der dritte Heimsieg in Serie gelingt. Gegen Rot-Weiß Essen, jüngst gestärkt mit dem Derbysieg gegen Duisburg, als zweiter mit mindestens 900 Fans anreisend. So viele Gästetickets waren bis Ostern verkauft. Mutmaßlich reisen zahlreiche kurzentschlossene Anhänger nun noch mehr mit nach dem 1:0 im Spitzenspiel gegen den MSV vor 19.300 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Hafenstraße.
Zweiter in der Tabelle sind die Essener, in der sportlichen (hinter Osnabrück) ebenso wie in der Strafentabelle. Nach sieben Vorfällen müssen die Westdeutschen bereits 133.850 Euro an den Verband zahlen. Wenn bei Rot-Weiß gezündelt wird, dann aber richtig. Da darf am Dienstag einiges erwartet werden. Zumal ja die Schnüdel auch immer für Pyro und Knallerei gut sind: Nach bereits acht (weniger brisanten) Vorfällen sind 39.850 Euro an Strafe für den FC 05 angesammelt, bedeuten einen guten zehnten Platz. Diesbezüglich also: Souveräner Klassenerhalt!
Man mag hoffen, dass Hansa Rostock (nun in Verl, vier Punkte Rückstand auf Energie Cottbus und Rang drei) und die Münchner Löwen (reisen bei sieben Punkten Rückstand nun nach Cottbus) bei ihren Gastspielen danach in Schweinfurt noch Chancen haben auf den Aufstieg. Sonst könnte sich das mit den großen Kulissen genauso erledigt haben wie zum Finale gegen Aue. Die Erzgebirgler trennten sich nach der Niederlage gegen Hoffenheim 2 vom Trainer und vom Manager, bei 12 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer dürfte der Abstieg der Sachsen bald ebenfalls Fakt sein. Und dan bleibt am 16. Mai der Aue-Anst urm nach Schweinfurt gewiss aus.
In der Strafentabelle belegt der FC Erzgebirge Rang 16 mit nur einem Vorfall, der 600 Euro kostete. 1860 München (Vierter nach 12 Vorfällen mit 108.970 €) ist auf alle Fälle ein Spitzenteam wie vor allem Hansa Rostock, mit 156.625 Euro an Strafe die unangefochtene Nummer eins der 3. Liga und am 18. April gewiss gut für eine grandiose Feuer-Show in der Riedel Bau-Arena des Sachs-Stadion, die ab Juli dann bei Gegnern wie Illertissen, Eichstätt, Buchbach oder Vilzing wieder zur Ruhe kommen wird.
Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:


