Wer kann Hinweise geben nach einem Callcenterbetrug? Unbekannte erbeutet Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich bei einer Seniorin

Wer kann Hinweise geben nach einem Callcenterbetrug? Unbekannte erbeutet Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich bei einer Seniorin

WÜRZBURG / ROTTENBAUER – Telefonbetrüger haben am Mittwochnachmittag eine Seniorin mit einer gängigen Masche dazu gebracht, Wertgegenstände zu übergeben.

Der Beuteschaden liegt im fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Am Mittwoch, gegen 16:00 Uhr, riefen die geschickt agierenden Täter bei der Seniorin mit deutscher Staatsangehörigkeit an und berichteten von einer angeblichen, schweren Krebserkrankung der Schwester. Für die medizinische Behandlung und Medikamente sollte die Frau Wertgegenstände an einen Abholer übergeben.

Im weiteren Verlauf, hat die Dame um 16:55 Uhr einem Unbekannten Wertgegenstände im Eibelstadter Weg übergeben. Anschließend flüchtete der Abholer in unbekannte Richtung.

Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich
Schlank Statur
Schwarze, kurze Haare
Trug eine dunkle Hose und einen schwarzen Pullover mit weißem Aufdruck 

Die Kriminalpolizei Würzburg hat nach Bekanntwerden des Geschehens die Ermittlungen aufgenommen.

Wer den Abholer möglicherweise beobachtet hat oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Identifizierung des Unbekannten beitragen könnten, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen. Auch Hinweise auf ein mögliches Fluchtfahrzeug sind für die Ermittler wichtig.

Im Verlauf des Mittwochs kam es in Mainfranken noch zu einigen weiteren Betrugsversuchen. Diese wurde durch die Angerufenen aber frühzeitig erkannt, sodass es zu keinem finanziellen Schaden gekommen ist.

Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern, die ihre Maschen in Variationen immer wieder auch an bekanntes Tagesgeschehen anpassen.

Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken:

Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne “Leg´auf!” ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“. Mit den Kampagnen „Ich schütze Oma und Opa“ sowie „Chill mal Oma“ setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.

Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben.

Die wichtigsten Botschaften sind:

Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!

Weitere Informationen:

Leg‘ auf!: Die Bayerische Polizei – Präventionskampagne – LEG‘ AUF! in Unterfranken (bayern.de)

Dort finden sie zudem weiterführende Links zu den Kampagnen:

„Ich schütze Oma und Opa“
„Chill mal Oma“

Unbekannter entwendet Geldkassetten aus Praxis – Polizei sucht Zeugen

WÜRZBURG / INNENSTADT. Ein Unbekannter hat am Dienstagnachmittag während der Öffnungszeiten die Praxisräume eines Physiotherapeuten betreten und Schrankschlüssel sowie Geldkassetten entwendet. Der Beuteschaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.

Der Dieb betrat am Dienstag, gegen 15:30 Uhr, die Praxisräume in der Juliuspromenade und täuschte anwesenden Patienten vor, Angestellter der Praxis zu sein. Anschließend durchsuchte der Unbekannte den Empfangsbereich und nahm einen Schrankschlüssel an sich. In der Folge hat der Dieb die Praxis zunächst verlassen, kehrte jedoch nach kurzer Zeit zurück und nahm unbemerkt mehrere Geldkassetten an sich. Er konnte mit seiner Beute, die er in einem gelben Kunststoffsack verstaut hat, unerkannt entkommen. Der Beuteschaden beläuft sich auf einen niedrigen, vierstelligen Betrag.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 0931/457-2230.

Einbruch in Zaunfachhandel – Polizei Ochsenfurt ermittelt

GIEBELSTADT, LKR. WÜRZBURG. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich ein Unbekannter gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten eines Zaunfachhandels verschafft und Bargeld entwendet. Die Ochsenfurter Polizei führt die Ermittlungen.

In der Zeit zwischen Dienstag, 17:30 Uhr und Mittwoch, 06:45 Uhr, gelangte ein Unbekannter vermutlich über einen Zaun auf das Grundstück des Zaunfachhandels in der Kilian-Keller-Straße. In der Folge öffnete der Unbekannte mehrere Türen gewaltsam und durchsuchte mehrere Räume. Er nahm eine dreistellige Summe Bargeld aus einer Kasse an sich und konnte unerkannt entkommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro.

Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Ochsenfurt unter Tel. 09331/8741-0 entgegen.

22-Jähriger gibt falsche Personalien bei Verkehrskontrolle an – Weiterfahrt unterbunden

RÖDELSEE, LKR. KITZINGEN. Am Mittwochmorgen sollte ein Pkw-Fahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei gab der 22-Jährige falsche Personalien an, da er selber nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Beamten stellten zudem eine Schreckschusswaffe griffbereit im Fahrzeug fest. Die Waffe wurde sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Beamte der Kitzinger Polizei wollten am Mittwoch, gegen 07:10 Uhr, auf der Staatsstraße 2420, den Fahrer eines VWs einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Zunächst versuchte sich der Fahrer dieser zu entziehen, indem er mit teils überhöhter Geschwindigkeit davon fuhr und versuchte die Kontrolle hinauszuzögern. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle gab der Mann mehrmals falsche Personalien an. Der Grund war schnell klar, der 22-Jährige war selber nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Im Zuge der Kontrolle konnten die Beamten in der Fahrertüre eine ungeladene aber griffbereite Schreckschusspistole auffinden. Da der 22-Jährige hierfür keinen Waffenschein vorzeigen konnte, wurde diese sichergestellt.

Das Fahrzeug wurde verkehrssicher abgestellt, die Fahrzeugschlüssel sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden. Der Mann muss sich nun wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen falscher Namensnennung verantworten.

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