Willy ist gestrandet: Was macht der Wal am Ufer des Schweinfurter Baggersees?

Willy ist gestrandet: Was macht der Wal am Ufer des Schweinfurter Baggersees?
Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

SCHWEINFURT – Am gestrigen Tag staunten die Besucher am Schweinfurter Baggersee nicht schlecht: Ein riesiger Pottwahl wurde an´s Úfer angetrieben. Erste Versuche, ihn wieder ins Wasser zurück zu bringen, scheiterten.

„Verdammt, ausgerechnet in meinem letzten Monat muss das noch passieren…“, reagierte der bis 30. April amtierende Oberbürgermeister Sebastian Remelé spontan, als ihn die Nachricht erreichte. Das in etwa 40.000 Tonnen schwere Säugetier, das sich am Tag von mindestens 2.000 Kleinfischen ernährt, lebt seit fünf Jahren am Baggersee, hat sich bislang aber noch nie in der Nähe des Strands sehen lassen. Nun ist er sogar aufgelaufen und kann sich nicht mehr bewegen.

Greenpeace und PETA haben bereits Abordnungen gesendet, ein erster Kran und ein Bagger sind von der Ostsee unterwegs, wo Ähnliches die letzte Woche für einen die Massen bewegenden und die Medien interessierenden Einsatz sorgte.

„Willy“ wurde der Schweinfurter Wal genannt. Ziel ist es, ihn entweder wieder ins Wasser zurück zu manövrieren oder in den Nordsee-Zoo nach Bremerhaven zu transportieren. Letzteres dürfte sich zu einem Mammut-Unternehmen gestalten. Für die rund 450 Kilometer müssten sämliche Autobahnen gesperrt werden.

Wale werden bis zu 140 Jahre alt. „Willy“ soll angeblich eine Frau und Kinder haben, die nach einer Trennung aber im Ellertshäuser See leben. Vielleicht ist das Schwimmen an Land auch eines Protestaktion des Säugetieres, vermuten Greenpaece und PETA. www.mainfranken.news bleibt am Thema dran!

Foto: ChatGPT / künstliche Intelligenz

1 Comment

  1. Christian Schlichting

    Geschmackloser Aprilscherz. Das Schicksal des Wals Timmy in der Ostsee bewegt aktuell sehr viele Menschen in Deutschland und den Nachbarländern. Es ist schön, dass Menschen so mitfühlen und mitfiebern, auch wenn sich dort ein natürliches Drama abspielt. Es zeugt von Empathie für ein Tier in Not, das um sein Leben kämpft. Exakt jetzt mit dieser Attrappengeschichte und der Benennung „Willy“ Clicks abräumen zu wollen, ist das genaue Gegenteil: es ist gefühllos.

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