Auswärtssiege sind schön: Am Samstag triumphierten in der Landesliga Nordwest jeweils die Gäste

Auswärtssiege sind schön: Am Samstag triumphierten in der Landesliga Nordwest jeweils die Gäste

DAMPFACH / FUCHSSTADT / MÖNCHRÖDEN – Drei Heimteams zittern um den Klassenerhalt in der Landesliga Nordwest nach Heimniederlagen am Samstag. Zwei Mal ging es richtig eng zu, eine Partie aber war eine klare Sache.

Nämlich der Auftritt des Meisterschaftsanwärters TSV Großbardorf trotz schnellem 0:1-Rückstand auf dem Mönchrödener Kunstrasen. Foch schon nach 20 Minuten hatten Jonas Hau (2), Mika Manninger und Jannik Göller daraus ein 1:4 gemacht. Zur Pause stand es dank Nathan Wirth gar 1:5, am Ende durch Dennis Kremer 1:6. Die Gallier sind wieder dran an Don Bosco Bamberg und können am Mittwoch mit einem Sieg bei den Freien Turnern Schweinfurt auf Platz eins ziehen.

Viel knapper ging´s auf dem Kohlenberg zu, wo vor den offiziell 426 Zuschauern bei der Rückkehr von Dominik Halbig der entscheidende Mann Max Albert (auf dem Bild rechts) war. Sein Goldenes Tor kurz vor der Pause entschied das Derby für die Gäste. Der FC Bad Kissingen hat nun acht Punkte Vorsprung auf den akut abstiegsgefährdeten FC Fuchsstadt.

Nicht besser schaut es aus für die DJK Dampfach nach dem 1:2 gegen den FC Karlburg. Hier der Bericht von Horst Dombrowski.

Beide Mannschaften begannen mit viel Tempo und Einsatz. Die Gäste präsentieren sich wie erwartet sehr ballsicher und spielstark. Die erste Chance hatte jedoch die DJK, doch Leon Feser zielte mit einer Direktabnahme rechts vorbei. Nach 20 Minuten schoss der Gästestürmer Jan Martin links vorbei. In der 38. Minute entschied der Schiri auf gelb/rot für einen Rempler gegen Niklas Reuß. Wegen Reklamieren sah Max Witchen auch noch gelb/rot. Zwei Platzverweise für fast nichts. So ging Dampfach nur noch mit neun Mann in die Pause.

Gleich nach dem Seitenwechsel rutschte Andre Lörzer bei einem Zweikampf aus und traf seinen Gegenspieler. Für dieses Foul gab der Schiri eine Zeitstrafe von 10 Minuten. Gegen acht Spieler der DJK nutzten die Gäste diese Situation und erzielten nach 53 Minuten durch Jan Bauer den Führungstreffer. Danach ließ Dampfach auch mit nur neun Mann nicht viel zu und kam sogar mit Kontern immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. Nach 78 Minuten wurde Leon Heppt im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte er selbst zu Ausgleich.

In der Nachspielzeit setzte sich Leon Heppt erneut im Strafraum durch, doch sein Schuss wurde von einem Abwehrspieler mit der Hand geblockt. Der fällige Elfer fiel aus. In der 93. Minute dann doch noch der glückliche Siegtreffer für die Gäste. Nach einer regelwidrigen Mitnahme mit der Hand schoss Jan Bauer die Kugel flach ins rechte Eck und stellte den 1:2 Endstand her . Danach sah der Dampfacher Felix Müller noch die rote Karte. Ein außergewöhnliches Spiel mit einer außergewöhnlichen Regelauslegung.

Dampfachs Trainer Oliver Kröner: „Das war heute eine überragende Leistung über weite Strecken mit nur neun Mann gegen einen Top Club der Liga. Heute bin ich sehr stolz auf das Team, auch wenn ich natürlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein kann. Aber die extremen und außergewöhnlichen Umstände möchte ich nicht kommentieren. Wenn wir so weitermachen, holen wir auch noch die Punkte.“

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