Der FC 05 gegen zwei Tabellenführer nacheinander: Bei Schalke 04 hat sich jedoch der Coach aus dem Staub gemacht…

Der FC 05 gegen zwei Tabellenführer nacheinander: Bei Schalke 04 hat sich jedoch der Coach aus dem Staub gemacht…

SCHWEINFURT – Angesichts gemeldeter vier Grad und vorher Regenfällen wird´s gewiss kein angenehmer After Work-Frühabend am Donnerstag. Gut nur, dass die Schnüdel schon ein paar tausend Karten für das freundschaftliche Gastspiel von Zweitliga-Spitzenreiter Schalke 04 verkauft haben zum Jubiläum der alten Dame Sachs-Stadion.

Ab 18 Uhr wird gekickt, freilich mit gelichteten Reihen beim Gegner. Der vermeldete eine Auszeit für Trainer Miron Muslic während der Länderspielpause. Er besucht seine Familie in Österreich und soll von Tim Hoogland, Eddie Lattimore und Adin Osmanbasic vertreten werden.

Ebenfalls natürlich nicht dabei: Edin Dzeko, der wie Teamkollege Nikola Katic, der Stuttgarter Ermedin Dermirovic oder der Gladbacher Haris Tabakovic am frühen Abend in Wales mit Trainer Sergej Barbarez den ersten Schritt gehen wollen, um sich mit Bosnien-Herzegowina noch für die WM ab Juni zu qualifizieren.

Dafür dürften zuletzt fehlenden Reservisten in Schweinfurt dabei sein und Spielpraxis sammeln. Akteure wie Christopher Antwi-Adjei, Anton Donkor oder Adrian Gantenbein – natürlich kein attraktiver Ersatz für die Stars. Doch was für die Gelsenkirchener zählt, das ist der Schlusspurt in der Meisterschaft und der Aufstieg in die Bundesliga. Ostersonntag geht´s für Schalke wieder um Punkte.

Samstag zuvor schon für die Schnüdel mit einem der reizvollsten Auswärtsspiele in Osnabrück beim Tabellenführer. Ausgerechnet Jermaine Jones wurde ja beim FC 05 neuer Trainer, ein Schalker durch und durch, zumindest mit jahrelanger Vergangenheit. Klar ist, dass er beim Duell Letzter gegen Erster alle Jungs aus dem Kader zum Einsatz bringen wird.

Schalke 04: Dieses Duell gab´s relativ oft in den letzten Jahren. 2020 das letzte Mal, als wegen Corona das DFB-Pokalsiel der ersten Runde nach Gelsenkirchen in die Arena verlegt werden musste. Durch Martin Thomann, der am Dienstag mit den Würzburger Kickers ins BFV-Pokalfinale (gegen Regensburg oder 1860 München) einzog, führten die Schnüdel sogar, waren über Phasen besser, hatten danach die Chance zum 2:2, vergaben einen Elfmeter und verloren mit 1:4. Zwei Jahre vor sahen rund 16.000 Fans die Niederlage zuhause in Runde eins.

www.mainfranken.news Autor Michael Horling erinnert heute nicht nur mit dem Aufmacherbild an das Heimduell von damals, sondern auch mit ein paar Texten an die Zeit. Hier sind zunächst die Vorberichte von 2020. Parallel folgen dann Erinnerungen an das Gastspiel des jungen Lens Lehmann in Schweinfurt und an einen Ausflug ins alte Parkstadion – kurioser Weise mit dem am Sonntag neu gewählten Schweinfurter Oberbürgermeister Ralf Hofmann.

Ein weiteres Königsgrauen? Was ist drin für die Schnüdel am Dienstag Auf Schalke?

Man wartet ja fast schon minütlich auf irgendwelche Nachrichten, dass entweder ein weiterer Einspruch von Türkgücü München oder ein Corona-Verdachtsfall die Partie doch noch wieder zum Platzen bringen könnte. Aber anscheinend – Stand jetzt, toi toi toi – kann am Dienstag ab 16.30 Uhr in der Arena Auf Schalke, die nach diesem bitteren Fernsehbier benannt wurde, Fußball gespielt werden.

Angesichts der furchtbaren Serie der Gastgeber möchte man fast meinen, alles andere als ein klares 3:0 des Gegners wäre schon eine Überraschung. Blöde nur, dass in der ersten Runde des DFB-Pokals, Nachholspiel, dieser Gegner drei Spielklassen unter Schalke 04 angesiedelt ist. Und dass der FC Schweinfurt 05 seit zweieinhalb Wochen keine Spielpraxis sammeln konnte, seine letzte Partie um Punkte in Aschaffenburg verlor. Also gut: Die Gelsenkirchner sind Favorit, als Bundesligist ohnehin.

Wäre da nur nicht diese gruselige Pleitenfolge der „Königsgrauen“, wie viele Leidende S04 schon nennen. Grau statt Blau, aber auch Grauen statt Begeisterung. Der Kicker hat es in seiner Ausgabe am Montag nochmal exakt aufgelistet, für welche Rekorde Schalke heuer sorgt: Aktuell ist man ausgerechnet vor dem Schnüdel-Gastspiel seit 22 Pflichtspielen ohne Sieg, hat nach sechs Bundesliga-Spieltagen die wenigsten Tore geschossen (3) und die meisten kassiert (20). Das 1:1 gegen den VfB Stuttgart war das zehnte Heimspiel in Folge ohne Dreier – Vereins-Minusrekord wie auch die bislang nur zwei Punkte nach einem halben Dutzend Partien.

Die Gelsenkirchner erzielten in diesen letzten 22 Partien nie mehr als einen Treffer. Das könnte dem FC Schweinfurt 05 Mut machen. Denn nach vorne geht anscheinend gar nichts. Leider war das freilich zuletzt auch bei den Unterfranken der Fall, die als erste von zwei 05ern Schalke testen: Am Samstag geht es dann zum FSV Mainz, dem punktlosen Bundesliga-Tabellenschlusslicht. Im Kellerduell droht die Rote Laterne. Es könnte eine furchtbare Woche werden für den an sich recht sympathischen Ruhrpottclub, der bereits zum vierten Mal in den letzten 30 Jahren ein Pflichstpiel gegen die Grün-Weißen bestreitet. Die unterlagen freilich 1990/91 in der gemeinsamen Zweitliga-Saison genauso wie im Sommer 2018 beim letzten Pokalduell in Runde eins in Schweinfurt. Drei Mal zwar knapp, drei Mal aber auch ohne eigenes Tor.

Und diesmal? Ein Pfeifkonzert der Fans der Hausherren ist nicht zu erwarten, sollte Schalke 04 sich schwer tun. Genauso wie Jubel im Gästeblock. Zuschauer sind ja keine elaubt. Vielleicht ein gutes Omen auch das: Die Schweinfurter spielen in grünen Trikots, Schalke in weißen mit den Auswärtsleibchen. DFB und FC 05 baten um diese Wahl.

Übrigens gab es bereits vier Pokalspiele zwischen beiden Teams: Das Halbfinale in der 30er Jahren in der Glückauf-Kampfbahn, das 2018er Match und ein Aufeinandertreffen 1954 auf Augenhöhe: Nach einem 1:1 in Gelsenkirchen fand Mitte Oktober das Wiederholungsspiel in Schweinfurt statt – mit einem 1:0 des späteren Finalisten Schalke 04. Die Knappen gastierten freundschaftlich schon am 26. Juli 1936 bei einem 2:2-Remis zur sportlichen Eröffnung im damals neu gebauten Willy-Sachs-Stadions – drei Tage nach dem Besuch von Hermann Göring und Heinrich Himmler…

SCHWEINFURT: Sensation auf Schalke möglich?
„Das soll ja kein Ausflug werden!“

Nachdem das Punktspiel in Memmingen ausfiel, muss der FC 05 nach zweieinhalb Wochen Pause ohne Rhythmus ausgerechnet auf Schalke antreten. Volle Konzentration auf „ein extremes Highlight“, wie es Keeper und Kapitän Luis Zwick ausdrückt. Der 26-Jährige stand zwar schon bei Dundee United in Schottland unter Vertrag, spielte für Hansa Rostock und Hertha BSC Berlin, ehe er von Optik Rathenow 2019 nach Schweinfurt kam, aber selbst inmitten so eines großen Stadions zu stehen, wird auch für ihn außergewöhnlich. „Schalke 04 ist nicht irgendein Bundesligist, sondern ein Traumlos, auch wenn wir das vor zwei Jahren schon hatten“, redet Trainer Tobias Strobl von Erlebnissen vor seiner Zeit. Damals vor über 15.000 Fans im ausverkauften Willy-Sachs-Stadion, als es 0:2 ausging. Ebenfalls in Runde eins. Und zuhause.

„Aktiv teilnehmen“ will Strobl mit seiner Mannschaft auch auswärts im Pokal, „Chancen erarbeiten, den Ball auch mal im vorderen Drittel erobern“. Er hofft, „dass wir nicht schnell unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. An einem besonderen Tag ist es möglich“, denkt er an eine Sensation. „An einem perfekten Tag kann sie passieren, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie rauskegeln, nicht die größte ist“. Trotz 22 Partien, seit denen Schalke nun auf einen Sieg wartet. Seit neun Monaten. Man nennt das Team längst die „Königsgrauen“. Luis Zwick weiß: „Wir müssen mutig sein. Das soll ja kein Ausflug in die Veltins-Arena werden, sondern wir wollen alle im Glauben antreten, dass wir etwas erreichen können. Wir haben nichts zu verlieren, wollen 90 Minuten alles raushauen, vielleicht auch 120…“

Adam Jabiris Wiedersehen

Adam Jabiri spielte schon mal Auf Schalke: Der heute 36-jährige Torjäger des FC 05 kam vor fast elf Jahren für Hoffenheim bei seinem einzigen Bundesligaeinsatz an der Seite des heutigen Königsblauen Vedat Ibisevic zu Erstliga-Minuten und kann wie auch Nico Rinderknecht, einst mal mit Eintracht Frankfurt in Dortmund in einem tollen und vollen Stadion auf dem Feld, den anderen Schweinfurter Jungs erzählen, wie das so ist in einer Arena. Jabiri wird spielen, die Frage ist nur: Ab wann? „Wir müssen herausfinden, was cleverer wäre“, vergleicht Tobias Strobl die Optionen. Entweder ihn gleich bringen oder ihn eben ab der 60. Minute als zusätzliche Waffe. „Aber wenn da dann die Entscheidung schon gefallen sein sollte, hätten wir seine Qualität nicht genutzt!“, weiß der Trainer der Schnüdel.

Es ist das zweite Pokalspiel der 05er gegen Schalke im Ruhrpott nach dem am 08. November 1936 vor 7000 Zuschauern in der Glückauf-Kampfbahn, als im Halbfinale (!) des Tschammerpokals, Vorläufer des DFB-Pokals, Tore von Karl Spitzenpfeil und Hans Rosenbauer fast für die Sensation gesorgt hätten. Doch auf das 2:1 der Gäste antwortete Schalke um Fritz Szepan und Ernst Kuzorra mit zwei Treffern in den letzten Minuten. Und diesmal?

Nachdem die Unterfranken trotz Profibetrieb als Amateure gelten, endet für sie danach das Fußballjahr 2020 mit gerade mal drei echten Pflichtspielen. Es sei denn, die Sensation gelingt. „Acht Wochen Vorbereitung ohne Tests bräuchten wir da sicher nicht. Dann würden wir uns Anfang Dezember wieder treffen“, sagt Tobias Strobl mit Blick auf Pokalrunde zwei kurz vor Weihnachten.

Schweinfurt – voraussichtliche Aufstellung:
Schweinfurt: Zwick – Bauer, Rinderknecht, Grözinger – Fery, Böhnlein – Cekic, Ramser, Danhof, Thomann – Jabiri.
Es fehlen: Philip, Kleineheismann

Schafft der FC 05 die Sensation?
„An einem besonderen, perfekten Tag ist es möglich!“

Aus die Maus wäre das Fußballjahr 2020 für die Schweinfurter Schnüdel, stünde da nicht noch eine ganz außergewöhnliche Partie am Dienstagnachmittag an, die von Corona-Absagen nicht betroffen es. Es geht nach Gelsenkirchen, Auf Schalke in die Arena, Pokalrunde eins, Nachholspiel. Das war am Donnerstag schon das Thema bei der Online-Vorab-Presskonferenz.
 
Warum? Weil das Punktspiel in Memmingen am Samstag da schon dicht vor der Absage stand, der FC 05 nur auf die Bestätigung des Verbandes blickte. Da die Schnüdel zwar Profis sind, trotzdem als Amateure gelten und die Regionalliga Bayern nun den Betrieb im November einstellen wird, „gehen wir am Mittwoch in die Winterpause. Weil wir ja im Dezember auch nicht so viele Spiele machen werden…“, mutmaßt Tobias Strobl. Für den 05.12. ist zwar noch die Pokalpartie gegen Greuther Fürth 2 angesetzt. Doch der Verband wird wohl kaum nach vier Wochen Pause selbst bei besseren Virus-Zahlen die Kicker dann nochmal antreten lassen…
 
Also volle Konzentration auf „ein extremes Highlight“, wie es Keeper und Kapitän Luis Zwick ausdrückt. Der 26-Jährige stand zwar schon bei Dundee United in Schottland unter Vertrag, spielte für Hansa Rostock und Hertha BSC Berlin, ehe er von Optik Rathenow 2019 nach Schweinfurt kam, hat schon so manche große Arena gesehen, aber selbst inmitten so einer Partie zu stehen wird schon außergewöhnlich. „Und Schalke 04 ist nicht irgendein Bundesligist, sondern ein Traumlos, auch wenn wir das vor zwei Jahren schon hatten“, redet Tobias Strobl von Erlebnissen vor seiner Zeit. Damals vor über 15.000 Fans im ausverkauften Willy-Sachs-Stadion, als es 0:2 ausging.
 
Damals vom heutigen Kader dabei war kaum jemand, nur Kevin Fery, der jetzt verletzte Stefan Kleineheismann, die nicht eingesetzten Ronny Philp und Lukas Billick und – natürlich – Mr. Unverwüstlich Adam Jabiri. Der spielte sogar schon mal in der Arena auf Schalke, kam für Hoffenheim bei seinem einzigen Bundesligaeinsatz sogar an der Seite des heutigen Schalkers Vedat Ibisevic zu Erstliga-Minuten und kann wie auch Nico Rinderknecht, einst mal mit Eintracht Frankfurt in Dortmund in einem tollen und vollen Stadion auf dem Feld, den anderen Jungs erzählen, wie das so ist. „Wir nehmen uns die in die Pflicht, ihnen zu helfen“, sagt Zwick.
 
Da bis auf die Dauerverletzten Kleineheismann und Philp sind bei den Schnüdeln alle Mann an Bord. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, sagt Strobl und macht aber keine genauen Angaben, wie seine Startformation aussehen wird. Klar scheint, dass er und das Trainerteam abrücken werden von System wie dem 3-6-1, wie zuletzt in Aschaffenburg gezeigt, „weil das den Jungs keine Sicherheit gab. Aber wir sind alle noch in einer Lernphase.“ Genauere Angaben wollte er auch deshalb nicht machen, „weil Manuel Baum da vielleicht etwas herausliest. Er ist der akribischste Trainer in Deutschland“, lobt Strobl den Coach der Gelsenkirchner und erwartet „überraschende Systeme“ beim Gegner, „während wir unter David Wagner wohl gewusst hätten, was uns erwartet“.
 
Adam Jabiri wird wohl ein zweites und dann wohl auch letztes Mal in seinem Berufsleben Auf Schalke in der Veltins-Arena auf dem Rasen stehen. Die Frage ist nur, ab wann. „Er entscheidet das und wir müssen dann herausfinden, was cleverer wäre“, vergleicht Strobl die Optionen. Entweder den 36-Jährigen Torjäger gleich bringen, als alleinige oder eine von zwei Spitzen, oder ihn eben ab der 60. Minute als zusätzliche Waffe bringen. „Aber wenn da dann die Entscheidung schon gefallen sein sollte, hätten wir seine Qualität nicht genutzt!“
 
„Aktiv teilnehmen“ will Strobl mit seiner Mannschaft, „Chancen erarbeiten, den Ball auch mal im vorderen Drittel erobern“. Er hofft, „dass wir nicht schnell unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“. Selbstbewusst sind die Schalker, am Wochenende noch gegen Stuttgart im Einsatz, nach saisonübergreifend einer endlosen Zahl an Spielen ohne Sieg, nach nur einem Punkt und zwei Toren diese Spielzeit, sicherlich nicht. „An einem besonderen Tag ist es möglich“, sagt Tobias Strobl über eine denkbare Sensation. „An einem perfekten Tag kann sie passieren, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie rauskegeln, nicht die größte ist“.
 
Luis Zwick weiß, dass eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Unbekümmertheit auf dem Feld wichtig sein wird. „Wir müssen alle mutig sein. Das soll kein Ausflug in die Veltins-Arena werden, sondern wir wollen alle im Glauben antreten, dass wir etwas erreichen können. Wir dürfen uns danach nichts vorwerfen lassen. Wir haben nichts zu verlieren, und vielleicht ist es mal gut, wenn wir nicht als Favorit antreten. Wir wollen 90 Minuten alles raushauen, vielleicht auch 120…“
 
Dass die Münchner Türken bis Dienstagmittag mit einer einstweiligen Verfügung die Partie doch noch verhindern könnten, ist für Tobias Strobl „kein Gesprächsthema. Wir halten uns als Team da komplett raus!“ Gespräche mit der Stadt Schweinfurt laufen, ob die Mannschaft am Montag, den 02. November, noch ein Abschlusstraining im Stadion machen darf, ehe es mit dem Bus nach Gelsenkirchen geht. Und dort steigt dann am Dienstag das zweite Pokalspiel der Schnüdel gegen Schalke im Ruhrpott nach dem am 08. November 1936 vor 7000 Zuschauern in der Glückauf-Kampfbahn, als im Halbfinale (!) des Tschammerpokals, Vorläufer des DFB-Pokals, Tore von Karl Spitzenpfeil und Hans Rosenbauer fast für die Sensation gesorgt hätten. Doch auf das 2:1 der Gäste antwortete Schalke um Fritz Szepan und Ernst Kuzorra mit zwei Treffern in den letzten Minuten, zog ins Finale ein, das am 3. Januar 1937 im Berliner Olympiastadion vor 70.000 Zuschauern mit 2:1 an den VfB Leipzig ging. Damals auch im Achtelfinale: Polizei Chemnitz, Wacker Berlin, VfB Peine, der SV Hindenburg Allenstein oder der VfL Benrath, der in einem Wiederholungsspiel Hertha BSC besiegte.
 
Ach ja, Fußball im Dezember 2020: Wenn der FC 05 für die Sensation sorgt und in die zweite Runde kommt, dann würde die am 22. und 23. Dezember ausgetragen werden. „Acht Wochen Vorbereitung ohne Testspiele bräuchten wir da dann sicher nicht. Dann würden wir uns Anfang Dezember wieder treffen und dürften dann sicherlich auch im Stadion trainieren“, glaubt Tobias Strobl, der angesichts der ausstehenden neun Punktspiele in der Regionalliga keine Probleme sieht, die Saison 2021 zuende zu spielen. Anders schaut es da freilich in den anderen, aufgeblähten und neu gestarteten Regionalligen aus, wo manche Teams im nächsten Jahr 33 Punktspiele vor sich haben.

Zurück zur Gegenwart und aktuellen Vergangenheit: Ob das Spiel der Schalker am Freitagabend zusätzlich Mut macht: Das 1:1 gegen den VfB stuttgart war bereits die 22. Partie der Gelsenkirchner in Folge ohne Sieg. Seit neun Monaten warten die Fans auf ein Erfolgserlebnis ihrer Elf. Und ausgerechnet jetzt kommt der FC Schweinfurt 05 in die Arena. Zu sehen ist die Begegnung, zu der natürlich keine Fans zugelassen sind, lediglich ab 16.30 Uhr auf Sky im Bezahlfernsehen. Punlic Viewing oder ein Treffen der Anhänger der Schnüdel in irgendwelchen Kneipen kann es aus den bekannten Gründen nicht geben. Eigentlich bitter, denn unter normalen Umständen kämen Dienstagabend über 15.000 Zuschauer ins Willy-Sachs-Stadion, in dem – so wird man am 31.12. feststellen – im Jahr 2020 kein einziges Spiel um Ligapunkte stattfand.

Die LVM-Versicherung präsentiert die gesamte Saison die Berichterstattung der Schnüdel aus der 3. Liga und drückt dem FC 05 stets die Daumen:

https://agentur.lvm.de/

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