Vorteil für Königsbrunn: Endet die Eishockey-Saison für die Mighty Dogs schon kommenden Freitag?

Vorteil für Königsbrunn: Endet die Eishockey-Saison für die Mighty Dogs schon kommenden Freitag?

SCHWEINFURT – Der 1:1-Ausgleich wäre möglich gewesen. Doch in der viel engeren zweiten Finalpartie hatte am Ende wieder Königsbrunn die Oberhand. Diesmal knapp mit 4:3 im Schweinfurter Icedome, wo über 1600 Zuschauer am Sonntagabend eine bis zur letzten Sekunde spannende Begegnung sahen.

Ohne Petr Pohl, der sich anscheinend in Match eins einen Finger gebrochen hatte und für den die Saison damit beendet sein könnte, traten die Mighty Dogs an. Und gingen durch Kristers Donins früh in Führung.

Danach drehte Hugo Turcotte das Match mit dem Ausgleich und dem 1:2 bereits in der ersten Minute des zweiten Drittels. Doch das gelang dann auch den Hausherren: Nur 27 Sekunden später hieß es durch Kevin Heckenberger 2:2 – und nochmals nur 94 Sekunden danach ließ Tomas Cermak mit dem 3:2 die Eishalle beben.

Leider sollte es der letzte Treffer des Abend für die Schweinfurter gewesen sein. In eigener Unterzahl glich Königsbrunn durch Johan Lorraine und traf durch Marco Sternheimer zwei Minuten vor dem Ende der Partie. Zuvor scheiterte Cermak mit einem Penalty an Pinguine-Goalie Stefan Vajs, der somit einmal weniger und entscheidend hinter sich greifen musste als sein Gegenüber Leon Pöhlmann im Gehäuse der Mighty Dogs.

Die müssen nun entweder am Dienstag schon in Königsbrunn oder am Freitag zuhause im Icedome einen Sieg einfahren, um wenigstens eine weitere Partie nächsten Sonntag zu erzwingen. Zwei Erfolge sind notwendig für ein drittes Heimspiel am Gründonnerstag, drei in dieser Zeit für ein großartiges siebtes Finale Karsamstag bei dne Schwaben.

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In der Regionalliga West schafften die Eagles Essen-West die Meisterschaft im Finale gegen die Ratinger Ice Aliens. Das Team um Trainer Mikhail Nemirovsky, den aus Schweinfurt im Winter gewechselten Ilya Zheltakov und den Ex-Haßfurter Bauer Barry hat sich damit sportlich für die Oberliga Nord qualifiziert.

Das erste Finale in der Landesliga endete in Dorfen mit einem 6:3-Sieg für die Eispiraten vor knapp über 500 Fans gegen die Haßfurt Hawks, die in Spiel zwei am Freitag Heimrecht haben. Drei Erfolge sind notwendig.

Eishockey, Bayernliga, PlayOff-Finale, Spiel 2: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – EHC Königsbrunn Pinguine: 3:4 (1:1, 2:2, 0:1)

Schweinfurt:
Tor: Pöhlmann Leon (#40); Roßberg Benedict (#42);
Verteidigung: Kleider Lucas (#2); Freibert Collin (#5); Diel Alexander (#9); Heckenberger Kevin (#10); Helmle Steffen (#12); Donins Kristers (#19); Alksnis Dzerods (#28); Krumpe Lukas (#69);
Sturm: Schlick Moritz (#11); Homjakovs Arturs (#21); Asmus Alexander (#24); Cermak Tomas (#41); Bares Pavel (#46); Dana Josef (#70); Akers Jamie (#79); Melchior Nils (#84); Melnikow Konstantin (#85); Pinsack Georg (#91); Adam Kevin (#98);

Tore: 1:0 Alksnis (Donins, Cermak) (8.), 1:1 Lorraine (Turcotte, Rodrigues) (13.), 1:2 Turcotte (Lorraine) (21.), 2:2 Heckenberger (Melnikov, Asmus) (22.), 3:2 Cermak (Homjakovs, Dana) (23.), 3:3 Lorraine (28.), 3:4 Sternheimer (57.)

Strafminuten: ERV Schweinfurt 6 EHC Königsbrunn 8 Zuschauer: 1602

Die LVM-Versicherungsagentur Wolfgang Halbig präsentiert die Finalserie der Mighty Dogs gegen Königsbrunn und drückt den Schweinfurtern die Daumen.

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