„Wir brauchen einen Wechsel in der Stadtpolitik!“: Stellungnahme von Stefan Labus vor den OB-Stichwahlen

„Wir brauchen einen Wechsel in der Stadtpolitik!“: Stellungnahme von Stefan Labus vor den OB-Stichwahlen

SCHWEINFURT – „Wir brauchen einen Wechsel in der Stadtpolitik! Das war und ist unser Antrieb für die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl 2026 in Schweinfurt! Kein Weiter so, sondern tatsächlicher Aufbruch zu neuen Ufern!“, beginnt Stefan Labus eine Stellungnahme vor den Stichwahlen am Sonntag.

Der OB-Kandidat der Freien Wähler und langjährige Stadtrat schreibt: „Mit klaren, nachvollziehbaren Entscheidungen und echtem Einsatz unserer Fraktion wollen und werden wir unsere Stadt weiter voran und vor allem wieder nach vorne bringen. Denn nach wie vor stehen wir, die Freien Wähler Schweinfurt, für bürgerliche Freiheit und ein verantwortungsvolles Handeln zum Wohle unserer Stadt.

Und genau aus diesem Grund gehen wir ein Bündnis ein, denn wir als Fraktion (gemeinsam mit der FDP haben wir 5 Sitze und Stimmen im neuen Stadtrat) sind überzeugt, dass eine breite Mehrheit aus SPD, Bündnis 90/ Grüne, Die Linke, Freie Wähler und FDP große Chancen auf einen politischen Wechsel und damit auf eine andere, bessere Stadtpolitik hat.

Die Schnittmenge, die wir mit der SPD/ Volt Liste haben, ist größer als die mit der CSU. Das haben wir in der abschließenden Wahlanalyse erkannt. Daher war es für uns klar, dass wir das Gespräch mit der SPD und ihrem OB-Kandidaten Ralf Hofmann führen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir gemeinsam in einem großen Bündnis viel für Schweinfurt bewegen können. Politik lebt auch vom Ringen um die besten Inhalte und die Möglichkeit diese umzusetzen und nicht von ideologischer, parteipolitischer Sturheit.

Es geht nicht um Ämter, sondern um den Wählerwillen und um das Beste für die Bürgerinnen und Bürger Schweinfurts. Wir können unseren Wählern versichern, dass wir unsere Ziele und Inhalte nicht aus den Augen verloren haben, sondern uns im neuen Stadtrat und mit der breiten, parteiübergreifenden Mehrheit engagiert dafür einsetzen werden, dass unsere Ziele und Ideen Realität werden: Sei es z. B. der Erhalt der Maxbrücke oder des St. Josef Krankenhauses.

Um es noch einmal zu betonen: Wir sind KEIN Teil einer KOALITION, sondern unabhängiges Mitglied einer breiten Mehrheit, eines Bündnisses zwischen SPD/ Volt, Bündnis 90/ Grüne, Die Linke, FDP und Freie Wähler. Wir werden uns gemeinsam dafür stark machen, dass unsere zentralen Themen und Anliegen umgesetzt werden.

ABER: Es wird keinen Abstimmungszwang in dieser breiten Mehrheit geben – jede Fraktion stimmt so ab, wie sie es mit ihrem Gewissen und politischen Denken vereinbart. Das sind wir unseren Wählern schuldig, da wir den Auftrag erhalten haben, mitzugestalten. Das kann man aus der Opposition heraustun, aber effektiver und zielführender ist es, die Möglichkeit zu nutzen sich aktiv zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger/innen einzubringen.

Ich weiß, dass unsere Entscheidung pro großes, parteiübergreifendes Bündnis nicht von allen unseren Wählerinnen und Wähler positiv gesehen wird. Lassen Sie mich daher noch einmal betonen: Es ging und geht uns stets um die Sache! Um die Stadt Schweinfurt! Um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt! Um einen politischen Richtungswechsel! Weil Schweinfurt mehr zu bieten hat! Wir werden uns aktiv und tatkräftig einsetzen und für unsere Ziele kämpfen und auch unbequem sein!“

Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert