AUBSTADT – Was für ein wichtiger Sieg für den TSV Aubstadt, der den Fehlstart ins neue Jahr mit einem ganz schmutzigen Dreier am Mittwoch im Nachholspiel gegen die Spvgg Greuther Fürth korrigierte.
Die offiziell 461 Zuschauer musten unter Flutlicht in der NGN-Arena lange warten bis zum entscheidenden Treffer. Nach sieben gezeigten Gelben Karten und acht Wechseln bei nicht wirklich nennenswerten Höhepunkten war der vorletzte Austausch von Trainer Claudiu Bozesan der perfekte Schachzug: Nico Schmidt (auf dem Bild im roten Trikot) ersetzte erst in der Nachspielzeit Severo Sturm – und köpfte nach Flanke von Ingo Feser in der 93. Minute zum erlösenden 1:0 ein. Geschenkt, dass er danach wegen einer Unsportlichkeit den achten Karton des Abends sah.
In der Tabelle rückten die mächtigen Grabfelder auf Rang acht, die 34 gesammelten Punkte bedeuten deren 16 an Vorsprung auf den geschlagenen Drittletzten aus Fürth. So langsam kann Aubstadt nun wirklich die nächsten Saison in der Regionalliga Bayern planen – dann wieder mit Derbys gegen Schweinfurt 05. Die Schnüdel hatte man in deren Aufstiegssaison zuletzt zuhause geschlagen.
Und auch die Spvgg Unterhaching kam durch Cornelius Pfeiffers Goldenes Tor zu einem 1:0 gegen den FC Augsburg 2, noch so ein Kellerkind, auf das Aubstadt nun 15 Punkte Vorsprung hat. Die Hachinger wiederum eroberten nun sogar Platz eins vom 1. FC Nürnberg 2 – und haben drei Zähler Vorsprung auf die Würzburger Kickers, die am Freitag zum Derby die Aschaffenburger Viktoria empfangen. Unterhaching erwartet Eichstätt zu einem kleinen Spitzenspiel, Aubstadt reist am Samstag zum FC Augsburg 2 und kann den Klassenerhalt dort wohl endgültig eintüten mit einem weiteren Dreier.

