Was für ein sensationelles letztes Drittel!: Die Mighty Dogs stehen im Play-Off-Finale gegen Königsbrunn

Was für ein sensationelles letztes Drittel!: Die Mighty Dogs stehen im Play-Off-Finale gegen Königsbrunn

SCHWEINFURT – Eishockey am Karsamstag? Wer sich erinnern kann, wird kaum eine Saison wissen, an denen die Mighty Dogs bis Ostern Eishockey gespielt haben. Das ist nun möglich, sogar durchaus denkbar. Denn das siebte Finale der Bayernliga-Play-Offs ist für den ungewohnten Termin zwischen den Feiertragen angesetzt.

Aber mal ehrlich: Nach 40 Minuten sah es am Sonntag nicht nach einem Sieg der Schweinfurter im Show-Down des Halbfinals aus. Fast 1800 Zuschauer, davon knapp 100 auf Seiten der Gäste, mussten mit ansehen, wie der HC Landsberg aus dem frühen 1:0 der Gastgeber durch Tomas Cermak eine 2:1-Führung machte. Die Oberbayern kamen mit Rückenwind zum letzten Drittel auf´s Eis zurück – und gingen danach völlig unter.

Nach zehn Minuten des letzten Abschnitts hatten die Mighty Dogs aus dem Resultat ein 4:2 gemacht. Treffer drei des Drittels erzielten sie genauso in Unterzahl wie den fünften und den sechsten.

Beim 4:2 saß Collin Freibert draußen und gab zudem Goalie Benedict Roßberg eine Vorlage, beim 5:2 war es Dzerods Alksnis – und das 6:2 erzielten die Schweinfurter, als Landsberg seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm.

Danach ging es heiß her, kassierten Tom Callaghan genauso wie Pavel Bares wegen Faustschlägen Spieldauerstrafen. Der ERV-Stürmer fehlt somit kommenden Freitag beim ersten Finale auswärts bei Königsbrunnern, die am Wochenende Kraft tanken konnten, weil sie die Serie gegen Dingolfing früher beendeten. Kommenden Sonntag dann, 18 Uhr, wir in Sachen Kulisse im Icedome diese Saison und seit langer Zeit erstmals die „2“ vorne dran stehen. Vier Siege sind nötig für den Titel „Bayerischer Meister“.

In der Landesliga zogen die Haßfurt Hawks durch das parallele 7:3 gegen Sonthofen vor fast 1000 Fans ins Finale ein und treffen in der Best of Five-Serie nun auf den ESC Dorfen, der auswärts vor 500 Fans den EV Pegnitz besiegte. Schade eigentlich, dass es zu zwei Finals zeitgleich in Unterfranken kommt.

Eishockey, Bayernliga, Play Off-Halbfinale, Spiel 7: ERV Schweinfurt Mighty Dogs – HC Landsberg RiverKings: 6:2 (1:0; 0:2; 5:0)

Schweinfurt Mighty Dogs:
Tor: Pöhlmann Leon (#40); Roßberg Benedict (#42);
Verteidigung: Kleider Lucas (#2); Freibert Collin (#5); Diel Alexander (#9); Helmle Steffen (#12); Donins Kristers (#19); Alksnis Dzerods (#28); Krumpe Lukas (#69);
Sturm: Schlick Moritz (#11); Homjakovs Arturs (#21); Asmus Alexander (#24); Cermak Tomas (#41); Bares Pavel (#46); Pohl Petr (#55); Dana Josef (#70); Melchior Nils (#84); Melnikow Konstantin (#85); Pinsack Georg (#91); Adam Kevin (#98);

Tore für Schweinfurt: 1:0 (08:38) Tomas Cermak (Dzerods Alksnis, Alexander Asmus – 5:4), 2;2 (42:40) Nils Melchior (Arturs Homjakovs, Georg Pinsack), 3:2 (48:55) Asmus (Konstantin Melnikov, Josef Dana), 4:2 (50:08) Dana (Asmus, Benedict Roßberg – 4:5), 5:2 (51:56) Homjakovs (Cermak, Dana – 4:5 ), 6:2 (55:29) Melchior (Melnikov, Pavel Bares – Empty Net Goal)

Strafminuten: ERV Schweinfurt: 18 + 5 + 20 für Pavel Bares; HC Landsberg 18 + 5 + 20 für Tom Callaghan

Zuschauer: 1784

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