MARKTHEIDENFELD – Neun bayerische Kommunen beteiligen sich an den „Digitalen Zukunftstagen“, eine davon ist Marktheidenfeld. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen für Lokalpolitik und die Möglichkeiten zur Mitgestaltung zu begeistern.
Mitorganisiert wurde die Aktion von der städtischen Jugendarbeiterin Stephanie Namyslo und Roland Schwab vom Jugendzentrum der Stadt Marktheidenfeld.
Ende Februar kamen rund 30 hochmotivierte Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Mittelschule Marktheidenfeld mit ihrem Lehrer Andreas Steinbacher ins Jugendzentrum (JUZ) MainHaus. Bei dem Workshop ging es darum, mit Unterstützung von Pia Bittner und Anna Mölle vom Bayerischen Jugendring (BJR), Jugendpfleger Andreas Wittke vom Landratsamt Main-Spessart sowie drei Experten der Stadtverwaltung konkrete Themen zu benennen. Die fünf Projekte werden von den Jugendlichen am 24. März im Sozialausschuss der Stadt Marktheidenfeld präsentiert und zur möglichen Umsetzung vorgeschlagen.
Marktheidenfelds Geschäftsleitender Beamter Matthias Hanakam begrüßte die Workshop-Teilnehmenden in Vertretung des terminlich verhinderten Ersten Bürgermeister Thomas Stamm. „Wir freuen uns sehr über Ihr und Euer Interesse an der Kommunalpolitik und sind gespannt auf die vielen Ideen“, unterstrich Hanakam.
Mit Unterstützung der Expertise von Matthias Hanakam, Andreas Wittke sowie Karl-Heinz Dann und Birgit Hollensteiner vom städtischen Bauamt entwickelten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss fünf Projekte, deren Umsetzung sie am Dienstag, den 24. März im Sozialausschuss für Marktheidenfeld anregen werden: Konkret sind dies ein Mountainbike-Areal, ein Fast-Food-Restaurant, die Erweiterung des Soccer-Courts am Maradies um eine Spielfeld-Beleuchtung und Sitzbänke sowie ein medizinisches und ein soziales Zentrum mit Obdachlosenhilfe.
Auf dem Bild: Bei einem gemeinsamen Zukunfts-Workshop im JUZ von Marktheidenfeld entwickelten Teilnehmende der Mittelschule Marktheidenfeld fünf Projekte, die sie am 24. März im Sozialausschuss der Stadt Marktheidenfeld vorstellen.
Foto: Marcus Meier

