Die Fußball-Landesliga am Samstag: Die „Zwei“ war fast immer dabei…

Die Fußball-Landesliga am Samstag: Die „Zwei“ war fast immer dabei…

DAMPFACH – Seinen ersten Punkt im neuen Landesliga-Jahr holte die DJK Dampfach beim 2:2 gegen die Freien Turner Schweinfurt und verließ damit vorerst einen direkten Abstiegsplatz. Unten der große Spielbericht dazu. Vorher noch viele Infos zu einem Spieltag, an dem fast bei jeder Partie die „Zwei“ dabei war…

Das fing ja schon am Freitag an beim 2:2 zwischen Frammersbach und Karlburg (www.mainfranken.news berichtete am Samstag). Samstag dann gewann der TSV Großbardorf das Derby beim FC Bad Kissingen durch Tore von Nathan Wirth und Jannik Göller in Halbzeit zwei mit 2:0. Tabellenführer bleibt freilich Don Bosco Bamberg nach dem 2:0 gegen die DJK Schwebenried. Nur 100 Zuschauer bewiesen mal wieder, dass Fußball in Bamberg gar nicht boomt.

Auf Platz drei reichte Osama Alawamis Goldenes Tor dem TSV Abtswind zum Sieg in Fuchsstadt, wo die Hausherren auf einen direkten Abstiegsplatz zurück fielen. Allerdings haben Sie noch zwei Nachholspiele: In Eisingen und gegen Karlburg.

Zurück zur „Zwei“: Die jeweils 2:1-Auswärtssiege von Haibach in Hain und von Lichtenfels in Mönchröden haben nur insofern Bezug zu Mianfranken, als dass Hain, Lichtenfels und Mönchröden Rivalen von Bad Kissingen, Fuchsstadt und Dampfach im Abstiegskampf sind.

Highlights am kommenden Samstag sind sicherlich die beiden Derbys Großbardorf – Fuchsstadt und FT Schweinfurt – Schwebenried, während die Bad Kissinger Tabellenführer Don Bosco Bamberg erwarten. Übrigens: Schon am Mittwoch spielt Großbardorf erneut in Bad Kissingen. Dann geht es um die Pokal-Qualifikation.

DJK Dampfach – FT Schweinfurt 2:2 (0:1)

Die Zuschauer sahen von Beginn an ein ziemlich ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften mit viel Energie und Kampfbereitschaft agierten. Diese Begegnung wurde von den beiden Abwehrreihen bestimmt, die insgesamt wenige Torchancen zuließen. Beide Mannschaften kämpften um jeden Meter und gingen energisch in die Zweikämpfe.

Die erste Chance in diesem Spiel hatte die DJK, doch der Kopfball von Dominik Kaiser wurde von Keeper Thorsten Kritzner entschärft. Die erste Chance für die Gäste hatte Pascal Rinbergas nach 25 Minuten, doch seinen Schuss ging über den Kasten.

Nach 35 Minuten dann die Führung für die Gäste. Nach einem sauber gespielten Doppelpass war Tyrell Walton zur Stelle und erzielte aus kurzer Entfernung das 0:1. Nur zwei Minuten später eine Kombination der DJK über mehrere Stationen. Leon Heppt wurde völlig frei gespielt, doch er scheiterte erneut am guten Gästekiefer. So ging es nach einem völlig ausgeglichenen Spiel mit einer etwas glücklichen Gästeführung in die Pause.

Gleich nach dem Wechsel zielte Dominik Popp mit einer Direktabnahme über den Kasten. Kurz darauf startete der DJK-Stürmer Adrian Hatcher einen Alleingang, scheiterte aber auch am Keeper Thorsten Kritzner. Dampfach war jetzt überlegen und wollte den Ausgleich. Nach einer Stunde traf Simon Roppelt aus gut 20 Meter das rechte Lattenkreuz. 10 Minuten später setzte sich Adrian Hatcher auf der linken Seite durch. Seine Hereingabe setzte Leon Feser an den rechten Pfosten.

Nach einer Verletzungspause eine total unübersichtliche Situation: Nach einem Schiedsrichterball war die DJK-Abwehr noch nicht organisiert. Der Ball landete beim völlig frei stehenden Dominik Popp, und der erzielte mühelos das 0:2.

In der Schlussphase überschlugen sich dann noch die Ereignisse. Nach 83 Minuten erzielte Simon Roppelt per Handelfmeter den 1:2 Anschlusstreffer. Fünf Minuten später sah derselbe Spieler wegen Meckerns die Rote Karte. Dampfach gab aber nicht auf und kämpfte weiter. In der Nachspielzeit wurde Adrian Hatcher im Strafraum gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Leon Heppt sicher zum verdienten 2:2 Ausgleich.

Dampfachs Trainer Oliver Kröner: „Das war heute eine sehr starke Leistung. Jeder hat für jeden gekämpft und gearbeitet. So geht Fußball. Wir hatten heute mehr Spielanteile und auch mehr klare Torchancen. Ein Sieg wäre auch verdient gewesen. Heute hat die Effektivität den Unterschied gemacht. Aber so und nur so müssen wir weitermachen!“

Unser Bild zeigt ein Laufduell zwischen den beiden Torschützen Dominik Popp (in Rot) und Simon Roppelt.

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