Bewegung, Natur und Farbenspiel: Drei große Sonderausstellungen im Neumarkter Museum

Bewegung, Natur und Farbenspiel: Drei große Sonderausstellungen im Neumarkter Museum

NEUMARKT IN DER OBERPFALZ – Drei große Sonderausstellungen rufen Kunstbegeisterte in diesem Jahr ins Neumarkter Museum Lothar Fischer. Den Auftakt macht ab 22. März die Schau „Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen“ (bis 14.Juni).

Der venezianische Künstler, der ab November 1963 achtzehn Monate in Berlin im ehemaligen Atelier des Bildhauers Arno Breker, dem heutigen Kunsthaus Dahlem, arbeitete, setzte sich kritisch mit der NS-Zeit und der jüngsten Geschichte des Landes auseinander und schuf Werke, die sich auf diesen Kontext bezogen. Neben Arbeiten auf Papier entstanden seine raumgreifenden „Plurimi“.

Ab 28. Juni folgt die Preisträgerin des Lothar-Fischer-Preises 2025, die 1981 in Prien am Chiemsee geborene und in München lebende Künstlerin Veronika Hilger. Ihre vielgestaltigen, glasierten Keramiken, die durch ihre organische Form und eine ganz eigene Farbigkeit bestechen, treten in einen spannungsreichen Dialog mit ihren oft surreal wirkenden Malereien (bis 11. Oktober).

Ewald Mataré und seine Tierplastiken sind unter dem Titel „Nichts ohne Natur“ vom 25. Oktober bis 31. Januar zu sehen. Mataré (1887 – 1965) zählt zu den renommiertesten Bildhauern des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Vor allem seine Tierdarstellungen, insbesondere von Kühen, verhalfen ihm zu großem Ansehen als Maler, Zeichner, Grafiker und Tierplastiker

(www.museum-lothar-fischer.de).

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