Es kommt zum Showdown am Sonntag im Icedome, wo die Mighty Dogs auf Kapitän Kevin Heckenberger verzichten müssen

Es kommt zum Showdown am Sonntag im Icedome, wo die Mighty Dogs auf Kapitän Kevin Heckenberger verzichten müssen

LANDSBERG / SCHWEINFURT – Es war ein Abend zum Vergessen am Freitag für die Mighty Dogs, die anders als im Viertelfinale beim Stand von 3:2, damals auswärts in Miesbach, den Sack nicht zumachten. Somit entscheidet nun das letzte und siebte Match, wer der Gegner der Königsbrunner im Play Off-Finale der Eishockey-Bayernliga sein wird. Hochspannung pur!

Nach der Gala am Dienstag klpatte diesmal vor den über 2000 Fans fast gar nichts. Gleich drei Mal musste Goalie Benedict Roßberg im ersten Drittel hinter sich greifen, machte danach Platz für Leon Pöhlmann. Doch auch hinter dem klingelte es schnell zwei Mal, wonach die Partie entschieden war. Zwei Schweinfurter Treffer spielten keine Rolle mehr, beim Landsberger 6:1 nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit saßen Lukas Krumpe und Kristers Donins gemeinsam auf der Strafbank.

In der 47. Minute durfte Kevin Heckenberger sogar zum Duschen. Fünf Strafminuten plus eine Spieldauer wegen eines Kniechecks bedeuten, dass der Kapitän der ERV-Crew am Sonntag ab 18 Uhr zuschauen muss, wenn es im Schweinfurter Icedome zum Show-Down kommt. nur der Sieger erreicht die Endspiele, zunächst Freitag darauf in Königsbrunn und Sonntag zuhause. Für den Verlierer ist die Eishockey-Saison beendet.

In den Play-Downs der DEL 2 liegt Weiden nach der Heimniederlage gegen Bad Nauheim zurück. Die Oberpfälzer könnten nach zwei Saisons wieder in die Oberliga Süd absteigen, für die sich die Schweinfurter noch immer sportlich qualifizieren wollen. Das Aufstiegsrecht freilich würden die Mighty Dogs nicht wahrnehmen wollen.

In der Oberliga ist die Saiosn für die Alligators aus Höchstadt beendet, die mit einem 2:11 bei den Hannover Scorpions im Achtenfinale ausgeschieden sind. Die Selber Wölfe zogen mit einem 7:2 vor über 3000 Fans gegen die Saale Bulls Halle ins Viertelfinale ein. Auf den späteren Oberliga-Meister und Aufsteiger in die DEL 2 warten noch bis zu mögliche 21 Partien, 12 davon zuhause.

In der Landesliga steht es im Halbfinale nach Match eins überraschend 1:0 für die Haßfurt Hawks, die auswärts mit 3:2 nach Verlängerung vor 1400 Zuschauern beim großen Favoriten in Sonthofen siegten und die zuhause am Sonntag, leider parallel zum Spiel in Schweinfurt, den Sack zumachen und ins Finale einziehen können, wo der Gegner mutmaßlich ESC Dorfen heißen würde. Die Eispiraten setzten sich in Partie eins mit 8:2 gegen die Pegnitzer Ice Dogs durch, die am Sonntag abend falls Heimrecht haben.

Eishockey, Bayernliga, Play Off-Halbfinale, Spiel 6: HC Landsberg River Kings – ERV Schweinfurt Mighty Dogs: 6:2 (3:0, 3:1, 0:1)

Tore für Schweinfurt: 5:1 (27:29) Alexander Diel (Josef Dana, Kevin Heckenberger – 4:5), 6:2 (45:47) Tomas Cermak (Arturs Homjakovs, Dzerods Alksnis – 4:4)

Strafminuten: Landsberg 16, Schweinfurt 12 + 5 + Spieldauer für Kevin Heckenberger
Zuschauer: 2103

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