MÜNCHEN / WÜRZBURG – Erneuter Exzellenzerfolg für die Münchner Universitäten: Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM) sind heute von der Exzellenzkommission in der Runde der Fortsetzungsanträge erneut für weitere sieben Jahre zu Exzellenzuniversitäten gekürt worden.
Sie führen den Titel damit seit Beginn des Bund-Länder-Förderprogramms vor 20 Jahren als einzige Universitäten deutschlandweit ununterbrochen. Die Entscheidung der Exzellenzkommission über Neuanträge ist für Oktober 2026 geplant – hier hat die Julius-Maximilians-Universität Würzburg Chancen, ebenfalls den Titel Exzellenzuniversität und eine entsprechende Förderung zu erlangen.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Das ist eine bravouröse Titelverteidigung mit herausragender Exzellenz: München ist und bleibt das Epizentrum der Exzellenz. TUM und LMU sind als einzige deutsche Universitäten seit 20 Jahren durchgehend Exzellenzuniversitäten – und diesmal sind sie noch stärker geworden: Die Gutachter bescheinigen den beiden Unis herausragende Leistungen und loben die bemerkenswerte Unterstützung durch den Freistaat Bayern. Herzlichen Glückwunsch und großen Dank an alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Hochschulleitungen für ihre Arbeit und das dauerhaft überragende Abschneiden. Unsere beiden Flaggschiffe beweisen: Wir sind Top-Standort für Wissenschaft in Deutschland. Unsere Exzellenzuniversitäten sind Magnete im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe und hervorragende Aushängeschilder für Bayern in der Welt.“
Exzellenz auch in der Fläche – Blick nach Würzburg
Blume sagte weiter: „Heute feiern wir unsere beiden Münchner Universitäten – klar ist aber auch: Bayern überzeugt mit einer exzellenten Gesamtaufstellung. Im vergangenen Mai konnten wir die Zahl der Exzellenzcluster auf insgesamt 12 verdoppeln. Damit haben wir in der gesamten Fläche des Freistaats nachweislich Exzellenz aufgebaut. Jetzt richten sich alle Blicke nach Würzburg: Im Herbst haben wir dort die Chance auf die dritte bayerische Exzellenzuniversität. Das zeigt: Die Hightech Agenda Bayern wirkt mit Wucht. Sie hat den Freistaat als Wissenschafts- und Innovationsstandort substanziell gestärkt. Das ist der Boden, auf dem Exzellenzuniversitäten wachsen.“
Streng wissenschaftsgeleitetes Verfahren
Der Entscheidung über die weitere Förderung durch das aus 39 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bestehende Expertengremium gingen jeweils ein ausführlicher Selbstbericht der antragsberechtigten Universitäten sowie Vor-Ort-Begutachtungen durch internationale Expertinnen und Experten voraus. Insgesamt waren zehn Universitäten bzw. -verbünde antragsberechtigt. Im Evaluationsprozess ging es nicht nur um den aktuellen Stand, sondern auch um die Planungen der Hochschulen für die Zukunft. Sowohl in den bisherigen Leistungen als auch in ihrem Entwicklungspotenzial werden die beiden Münchner Universitäten von den Gutachtern durchgehend als exzellent bewertet.
Stärkung des Wissenschaftsstandorts Bayern und Deutschland
LMU und TUM setzen das zentrale Ziel der Förderlinie Exzellenzuniversität, nämlich eine dauerhafte Stärkung der Universitäten im internationalen Wettbewerb, in beispielloser und nachhaltiger Weise um: Mit der weiteren Förderung von Bund und Ländern können sie ihre internationale Spitzenposition nun bis zur nächsten Evaluierung in sieben Jahren weiter ausbauen. Davon profitieren nicht nur die Universitäten selbst, sondern auch der Wissenschaftsstandort Bayern – und ganz Deutschland.
Auf dem Bild: Freuen sich über den Exzellenzerfolg, v.l.n.r.: LMU-Präsident Prof. Dr. Matthias Tschöp, Wissenschaftsminister Markus Blume, TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann (©Axel König/StMWK)

