Cornelia Keuler und ihre verzweifelte Suche nach sechs ihrer Katzen, die sie unfreiwillig abgeben musste

Cornelia Keuler und ihre verzweifelte Suche nach sechs ihrer Katzen, die sie unfreiwillig abgeben musste

MAINFRANKEN – Dies ist eine Geschichte, die man so sicher noch nicht gelesen hat, die bei Tierliebhabern aber sicher ein Gefühl auslöst, möglichst helfen zu müssen, sofern möglich. Es geht um eine Frau, die seit über drei Jahren nach ihren sechs vermissten Katzen sucht.

Für Cornelia H. Keuler begann im Herbst 2022 eine Suche, die bis heute kein Ende gefunden hat: Sechs ihrer Katzen verschwanden – und bis heute weiß sie nicht, wo sie geblieben sind.

Cornelia H. Keuler hat seitdem keine Antworten darauf erhalten, wo sich ihre Tiere Sunna, Urdin, Manni, Dude, Lilly und Liath befinden. Damals war sie aufgrund besonderer Lebensumstände nicht in der Lage, sich um die Katzen zu kümmern. „Ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung wurden sie von meiner Schwester und meiner Mutter weggegeben und teilweise ausgesetzt!Ich war zur fraglichen Zeit in einer Situation, in der ich nicht weg konnte – und hatte keine Chance, das zu verhindern.“

Seitdem erfolgte eine intensive Suche mit verteilten Flyern, Zeitungsanzeigen, dem Veröffentlichen von ausgelobtem Finderlohn, der Einschaltung eines Privatdetektivs, Rücksprache mit Tierschutzorganisationen …“Trotzdem habe ich keine verwertbaren Hinweise und keine meiner Katzen zurückbekommen.“

Insbesondere die Geschichte von Lilly und Liath, die angeblich zwei Tage bei einer Garage im Gewerbegebiet Schweinfurt/Sennfeld gelebt haben sollen, wo sie wohl ausgesetzt wurden, berührt. Zwei weitere Katzen, Sunna und Urdin, sollen zu einem Ehepaar auf einen Hof in Althausen bei Münnerstadt gebracht worden sein. „Mit den Bauern dort gab es aber viele ungeklärte Fragen, wo meine Katzen sein könnten und was mit ihnen ist. Ich habe sie zwei Mal besucht und ihnen auch angeboten, dass ich die Tiere mit Geld auslöse. Mit beiden konnte ich aber leider nicht klären, was aus ihnen geworden ist“ Auf einen von Cornelia Keuler nochmals geschriebenen, emotionalen Brief kam keine Reaktion mehr.

Kater Manni soll laut ihrer Mutter nach Poppenroth gekommen sein zu einer Dame, die um die Kirche herum wohnt. Dude wurde wohl zu einem älteren Ehepaar nach Winkels gebracht. Gerüchte besagen, dass Dude womöglich ebenfalls in „Manni“ umbenannt wurden sein könnte. Hier wie da verteilte die heute 48-Jährige Flyer, schaltete im Schweinfurter Anzeiger, dem Gemeindeblatt Sennfeld und kürzlich in der türkischen Migrantenzeitung zusätzlich eine Zeitungsannonce, ebenso im Raum Bad Kissingen. Ebay Kleinanzeigen und Facebook hatte sie auch genutzt – die Reaktion: Nichts!

Damals waren die kleinen Katzen Welpen und sind nun knapp über drei Jahre alt. Die beiden etwas größeren waren eineinhalb Jahre alt, sind nun also knapp fünf.

Cornelia H. Keuler, heute in Süddeutschland lebend, aktuell zur Recherche wieder in der Region, sucht nach Antworten und Gerechtigkeit und hofft vielleicht auf ein kleines Wunder, das sie wieder mit ihren Geschöpfen vereint. Vielleicht kann jemand unter den Lesern von www.mainfranken.news Tipps geben und weiß etwas…

Ihre Katzen lebten damals mit ihr im Haus der Eltern in Großenbrach in der Region Bad Kissingen. „Sie waren über mehrere Jahre meine Haustiere und ein wichtiger Teil meines Alltags.“ Im Herbst 2022 verlor sie den Einfluss. Als die Katzen weg waren, konnten Polizei und Justiz nicht weiter helfen. „Mir wurde erklärt, dass es ohne klare Beweise über den aktuellen Aufenthaltsort der Tiere schwierig ist, rechtliche Schritte einzuleiten. Deshalb habe ich versucht, über eigene Recherchen zumindest mögliche Spuren zu verfolgen.“

Zu ihrer Mutter hat sie noch Kontakt, zu ihrer Schwester nicht mehr.

Wir zeigen unten einige Bilder.

Kontakt:
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