PRICHSENSTADT – Auf dem Weg nach Rüdenhausen in den Brauerei-Gasthof Wolf sehen www.mainfranken.news Vielschreiber Michael Horling und seine alles fotografierende Partnerin Petra Moritz von der Schnellstraße aus immer wieder die Türme der Kleinstadt Prichsenstadt. Quasi deren Skyline…
Was also lag näher, jüngst mal von der B286 herunter zu fahren und Station zu machen, um schnell mal durch Prichsenstadt zu bummeln. „Schnell“ geht das, denn die knapp 3000 Einwohner zählende Stadt im Landkreis Kitzingen trägt den Namen „Kleinstadt“ nicht ohne Grund.
Man kann natürlich auch in den Weinbergen spazieren, wozu es einen eigenen Rundweg gibt: Den Prichsenstädter RebenSlauf, aus marketingtechnischer Sicht ein echter Knaller. Die beiden Schonunger entschieden sich aber für den Historischen Stadtrundgang, parkten direkt vor dem Westtor, liefen durch und entdeckten Fachwerkhäuser und Türme, wie es sie auf so kleiner Fläche wohl kaum ein zweites Mal gibt. Nun gut, vielleicht in Rothenburg ob der Tauber…
Das bemerkenswerte in Prichsenstadt: Man könnte sich wohl auf die Straße legen und würde von keinem Auto überfahren werden. Nun gut, es war Sonntag. Aber ob hier unter der Woche wirklich viel mehr los ist? Im Ortskern gibt es kaum noch Geschäfte, wenig Gastronomie, dafür aber Kulissen für Filme, die hier gedreht werden könnten.
Vor rund 30 Jahren war Michael, gerne erinnert er sich daran, mal zum Weinfest auf Besuch. Gefühlt tausende Besucher feierten damals im Sommer bis weit nach Mitternacht im Ortskern. „Wein im Frei’n“ heißt die viertägige Veranstaltung im Juni. Schon im April heißt es „Rock Meets the Classics“, wenn die Oldtimer nach Prichsenstadt kommen.
Dann erwacht der Ort bestimmt ebenfalls und das Leben tobt. Vorher gibt´s hier erstmal zahlreiche Bilder aus einer Kleinstadt, die ansonsten schläft. Vielleicht gut so…






























