Die verrückte Kreisliga Schweinfurt 1: Mindestens fünf Teams balgen sich um Platz zwei – MIT VIELEN FOTOS!

Die verrückte Kreisliga Schweinfurt 1: Mindestens fünf Teams balgen sich um Platz zwei – MIT VIELEN FOTOS!

EGENHAUSEN / BÜCHOLD – Was war denn das für ein verrückter Spieltag in der Schweinfurter Kreisliga 1? Tabellenführer Schleerieth schaute spielfrei zu – und sah gleich zwei Verfolger verlieren. Nun balgen sich fünf Teams um Relegationsplatz zwei – es hätten sogar sieben sein können.

Doch der SV Stammheim versäumte es mit dem mauen 0:0 gegen Ettleben/ Werneck 2 genauso, näher heran zurücken, wie der TSV Grafenrheinfeld, der sogar zuhause dem bisherigen Schlusslicht SG Waigolshausen unterlag. Der 2:1-Sieger erzielte alle drei Tore des Nachmittags selbst – einmal landete der Ball im falschen Netz…

In Hirschfeld erzielte die SG Volkach/Rimbach durch Daniel Wagner und Andreas Prause zwar den ersten und letzten Treffer des Nachmittags, kassierte dazwischen aber drei Buden des Kellerkindes – und verlor entsprechend das zweite Mal nacheinander.

Die zweite Überraschung, wenn man´s denn so nennen mag: Der klare Sieg des nun auch vorne mitmischenden FV Egenhausen gegen den bisherigen Zweiten au Zeuzleben/Stettbach, der zwar durch Alexander Herchet früh in Führung ging, dann aber drei Tore von Julian Weis schlucken musste. 4:1 hieß es am Ende, weil auch Tobias Fick gleich nach der Pause traf. Für die Elf von Trainer Fabian Benkert ging wenig zusammen, er stand tatenlos am Rande nach seinem Kreuzbandriss, den er sich bei einem Hallenturnier beim Einsatz für die Traditionself des 1. FC Schweinfurt zuzog. Saison gelaufen…

Sein Kumpel Niko Wolf konnte derweil nicht ganz so viele Kilometer entfernt strahlen. Johannes Feser war es mal wieder, der per Kopfball das Goldene Tor erzielte gegen den FC Röthlein/Schwebheim. www.mainfranken.news hat den Treffer fotografiert, genauso wie zuvor Julian Weis in Egenhausen bei dessen Tor zum 2:1.

Und wer wird nun am Ende Zweiter? „Zeuzleben“, sagt Niko Wolf, kann das aber nur mit einem „weil sie´s einfach machen“ begründen. Bei seiner Elf, letztes Jahr in der Relegation und in Runde eins am späteren Aufsteiger TSV Großbardorf 2 gescheitert, bangt Wolf um die Konstanz. Zumal sein Team nur noch vier Mal zuhause spielt, aber sieben Mal auswärts.

Und: Die Vorbereitung im Winter lief richtig schlecht für die Bücholder. „Da war kein Zug drin!“ Gegen Kreisklassist SG Oberthulba/Hassenbach verlor man zuhause mit 2:4, gegen den Würzburger Kreisligisten Spvgg Gülchsheim im Sportpark Herieden auf Kunstrasen gar mit 1:6.

Gegen Röthlein/Schwebheim diesen Sonntag hätte es zum Re-Start um Punkte aufgrund vieler Chancen beiderseits zur Pause 3:3 statt 0:0 stehen können. „Wir wir heute gewonnen haben, das interessiert hinterher niemanden mehr“, weiß Niko Wolf, dessen Mannschaft nun Fünfter ist – mit drei Punkten Abstand nach oben bei zwei Partien in der Hinterhand. Am Mittwoch, den 25. März, geht´s zuhause unter Flutlicht auf dem Nebenplatz gegen Grafenrheinfeld.

Acht Niederlagen in den letzten zehn Partien machten die so gut gestarteten Geesdorfer inzwischen vom Aufstiegs- zum Abstiegsanwärter. Nach dem 1:3 daheim gegen Unterspiesheim zogen die Gewinner in der Tabelle vorbei.

Ein Blick auf das kommende Wochenende, wenn die Schleeriether wieder eingreifen und zuhause Heidenfeld/Hirschfeld empfangen. Der Zweite aus Grettstaft muss zum Derby nach Unterspiesheim, Büchold reist nach Waigolshausen, Volkach erwartet Geesdorf, Zeuzleben spielt gegen Stammheim und Egenhausen bei Sulzheim/Alitzheim. Wetten, dass es wieder zu Überraschuingen kommen wird?

Und nun folgen zwei Bilderserien: Einmal von der Partie Egenhausen gegen Zeuzleben/Stettbach und dann vom Spiel der Bücholder gegen Röthlein/Schwebheim. Bei beiden Partien war www.mainfranken.news dabei.

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