Besuch bei den Stadthelfer:innen Schweinfurt im Mehrgenerationenhaus

Besuch bei den Stadthelfer:innen Schweinfurt im Mehrgenerationenhaus

SCHWEINFURT – Das Projekt „Stadthelfer Schweinfurt“ hat sich sehr positiv entwickelt. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt 2025 zeigen, dass die Stadthelfer:innen einen wirksamen Beitrag zu mehr Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Innenstadt Schweinfurt leisten.

Die Ehrenamtlichen sind seit Ende Februar wieder im Stadtgebiet unterwegs. Sie sprechen Menschen freundlich und kultursensibel an, wirken deeskalierend bei Konflikten und unterstützen im Alltag.

Das Vorhaben „Stadthelfer“ ist eine Initiative des Diakonischen Werkes Schweinfurt e.V. im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie leben! der Stadt Schweinfurt. Es wurde initiiert durch die Stabsstelle Integration der Stadt Schweinfurt und wird in Zusammenarbeit mit den Integrationslotsinnen der Diakonie Schweinfurt Elfriede Müller-Kaffer und Helene Zirkelbach betreut und begleitet. Die ehrenamtlichen Stadthelferinnen und Stadthelfer treffen sich einmal wöchentlich im Mehrgenerationenhaus der Diakonie für den Erfahrungsaustausch und um ihre Einsätze zu reflektieren.

Am Dienstag, 3. März, erhielt das Projekt „Stadthelfer Schweinfurt“ einen besonderen Besuch im Mehrgenerationenhaus. Frau Martina Gießübel MdL (CSU) begleitete die Stadthelfer:innen bei einem ihrer Einsätze, um einen unmittelbaren Einblick in die praktische Arbeit und das Engagement der Ehrenamtlichen zu erhalten. Beim Rundgang waren außerdem die Stadt Schweinfurt, vertreten durch Jürgen Montag und die Stabsstelle Integration (Claudia Federspiel und Mohammed Daoudi), sowie Carsten Bräumer, Vorstand des Diakonischen Werkes Schweinfurt, anwesend.

Anschließend kehrte die Gruppe ins Mehrgenerationenhaus zurück, um sich über das Projekt auszutauschen. In offener und wertschätzender Atmosphäre stellte Frau Gießübel den Stadthelferinnen und -helfern Fragen zu ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Motivationen. Dabei zeigte sie großes Interesse an den persönlichen Eindrücken der Ehrenamtlichen und würdigte ausdrücklich ihren engagierten Einsatz für die Gemeinschaft und den gelebten Zusammenhalt für Schweinfurt. Abschließend luden die Stadthelfer:innen mit selbstgekochten Speisen aus der afghanischen und syrischen Küche zum Fastenbrechen im Rahmen des Ramadans ein. Das gemeinsame Essen ermöglichte neben dem offiziellen Austausch Raum für persönliche Gespräche und ein wertschätzendes Miteinander.

Jeder interessierte junge Mensch mit und ohne Migrationshintergrund kann bei dem Projekt Stadthelfer mitmachen. Das Projekt trägt dazu bei, Räume der Begegnung zu schaffen, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion in direkten Kontakt treten können.

Interessierte können sich beim Diakonischen Werk Schweinfurt unter ehrenamt@diakonie.de melden.
Fotos: Helene Zirkelbach

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