Für Transformationsprozesse: Region Mainfranken GmbH erhält Förderbescheid für ein Clustermanagement

Für Transformationsprozesse: Region Mainfranken GmbH erhält Förderbescheid für ein Clustermanagement

MAINFRANKEN – Vergangenen Donnerstag hat die Region Mainfranken GmbH ihren Förderbescheid auf Grundlage der Sonderförderung Transformationsprozesse der Förderrichtlinie Landesentwicklung – Regionalmanagement aus den Händen von Staatssekretär Tobias Gotthardt (StMWI) in Empfang nehmen können.

Die Region Mainfranken GmbH erhält damit eine Förderung in Höhe von 445.500 € für die nächsten drei Jahre.

Das beantragte Projekt verfolgt das Ziel, die Region Mainfranken als vom industriellen Strukturwandel stark betroffene Wirtschaftsregion zu unterstützen und ihre wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit zu sichern. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines branchenübergreifenden Clustermanagements entlang von Wertschöpfungsketten in der Region, das die zentralen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik systematisch vernetzt und insbesondere Projektanbahnungen zwischen Unternehmen unterschiedlicher Größen, Forschung und weiteren Stakeholdern initiiert.

„Der industrielle Strukturwandel stellt viele Regionen vor große Herausforderungen. Dass Mainfranken diesen Prozess aktiv gestaltet und mit einem strukturierten Clustermanagement gezielt Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Akteuren aufbaut, ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts. Das Vorhaben stärkt die Innovationskraft der Region und schafft die Grundlage für neue Wertschöpfung und nachhaltige Beschäftigung“, so Landrat Thomas Eberth, Vorsitzender Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH.

Durch den Aufbau von Strukturen, regelmäßigen Austauschformaten und gezielten Unterstützungsangeboten sollen einerseits Innovationsimpulse gesetzt und andererseits Kooperationspotenziale erschlossen werden. Durch diese initiierten Synergien zwischen etablierten Industrien und neuen Technologiefeldern (z. B. IT, KI, Robotik, Additive Fertigung) soll die regionale Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.

Bettina Gardenne, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH betont:„Mit dem Aufbau eines branchenübergreifenden Clustermanagements wollen wir die vorhandenen Stärken der Region Mainfranken noch enger miteinander verbinden. Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern entlang der Wertschöpfungsketten neue Innovations- und Kooperationspotenziale zu erschließen und diese proaktiv in praxisnahe Innovationsprojekte zu überführen.“

REGION MAINFRANKEN GMBH

Als Trägerplattform der Regiopolregion Mainfranken und Regionalentwicklungsgesellschaft der mainfränkischen Landkreise, der kreisfreien Städte Würzburg und Schweinfurt sowie der Wirtschaftskammern bündelt die Region Mainfranken GmbH die regionalen Kräfte in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Positionierung Mainfrankens im nationalen und internationalen Standortwettbewerb. Durch zielorientiertes Standortmarketing wird Mainfranken für potenzielle Fachkräfte, Investoren und Interessenten sichtbar.

Die Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH sind neben den beiden kreisfreien Städten Würzburg und Schweinfurt die sieben mainfränkischen Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main‐Spessart, Rhön‐Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg sowie die IHK Würzburg‐Schweinfurt und die Handwerkskammer für Unterfranken.

Auf den Fotos von links:

Christoph Cusumano (Projektmanager Region Mainfranken GmbH), Tobias Gotthardt (Staatssekretär, StMWI), Emanuel Friehs (Projektmanager Region Mainfranken GmbH)
Bildnachweis: Region Mainfranken GmbH

Bettina Gardenne (Geschäftsführerin Region Mainfranken GmbH), Landrat Thomas Eberth (Vorsitzender Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH)
Bildnachweis: Christian Schuster/Landratsamt Würzburg

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