RIEDENBERG – Lukas Tartlers Elfmeter in der Nachspielzeit rettete dem 1. FC Untererthal wenigstens einen Punkt zum Re-Start in der Rhöner Kreisliga zuhause gegen den Aufsteiger TSV Ostheim. Die zwei verlorenen Zähler freilich machen das Meisterschaftsrennen wieder spannend.
Auch wenn sich Tabellenführer Untererthal mit sieben Siegen aus dem alten Jahr verabschiedet hat, so gibt doch zumindest ein Verfolger längst noch nicht auf. Der SV Riedenberg, dessen Partie in Thulba am Wochenende dem Platz zum Opfer fiel, gewann zehn seiner zwölf ungeschlagenen Spiele Ende 2025, hat fünf Punkte Rückstand, ein Match in der Hinterhand – und erwartet nun am Sonntag ab 15 Uhr ausgerechnet die Untererthaler zum Spitzenspiel. Um den Kampf um Platz eins womöglich wieder richtig spannend zu machen. Die Konstellation ist ähnlich wie acht Tage zuvor, als Borussia Dortmund den FC Bayern München empfing…
Zumal erwarten die Untererthaler danach zum großen Derby den Vierten aus Thulba und wenig später auch den Dritten aus Schondra. Beide Spitzenteams müssen die nächsten Wochen zum Fünften nach Wollbach. Platz eins und zwei sind also noch lange nicht vergeben. Nur bei einem Untererthaler Sieg in Riedenberg wäre schon mal eine Duftmarke gesetzt, was den Titel und den direkten Aufstieg in die Bezirksliga betrifft.
Das Hinspiel in Untererthal endete mit einem 3:2-Sieg für die Heimelf, die ja letzte Saison erst in der Aufstiegs-Relegation in Bergrheinfeld gegen die SG Eltmann scheiterte. Nils Tong glich zwar mit zwei Toren nach der Pause für Riedenberg die 2:0-Halbzeitführung der Gastgeber aus, nach den beiden Treffern von Lukas Tartler gelang jedoch Pascal Schröter in der siebten Minute der Nachspielzeit ein dritter für Untererthal.
Weitere heiße Partien der Kreisliga Rhön an diesem Spieltag sind bereits am Samstag die Verfolgerduelle Thulba gegen Hausen/Nordheim und das zudem Neulingsduell Ostheim gegen Wollbach. Und am Sonntag muss der FC Teutonia Reichenbach eigentlich fast schon beim FC Eibstadt gewinnen, damit das Schlusslicht überhaupt noch eine Chance hat auf den Klassenerhalt.
Unser Bild zeigt den bereits zwölf Mal in dieser Saison erfolgreichen Riedenberger Nils Tong im grünen Trikot in einer Heimpartie vor rund zwei Jahren gegen den damaligen Kreisligisten Bad Königshofen mit Philipp Angermüller. Tong und Tim Stecklein, der schon 13 Mal traf, stehen Lukas Tartler gegenüber, mit 23 Toren der beste Schütze dre gesamten Liga.

