Bund fördert Sanierung der Herz-Jesu-Kirche mit 490.000 Euro und der der Seuffert-Orgel mit mehr als 48.000 Euro

Bund fördert Sanierung der Herz-Jesu-Kirche mit 490.000 Euro und der der Seuffert-Orgel mit mehr als 48.000 Euro

BERLIN / BAD KISSINGEN / IPHOFEN – 490 000 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz des Bundes fließen nach Bad Kissingen, in die Sanierung der Außenfassade der Herz-Jesu-Kirche. Das freut die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar.

„Das Geld aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz ist in Bad Kissingen sehr gut angelegt“, erklärt Sabine Dittmar. Die SPD-Bundestagsabgeordnete hatte sich in Berlin persönlich dafür eingesetzt, dass die Herz-Jesu-Kirche einen Zuschlag bei der Förderung bekommt. Am Mittwoch konnte sie die Zusage persönlich in einem Telefongespräch an Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel übermitteln.

„Die Herz-Jesu-Kirche ist ein Bauwerk, das das Stadtbild in Bad Kissingen seit vielen Jahren prägt“, sagt Sabine Dittmar. Mit ihrem 60 Meter hohem Turm, der alle anderen Gebäude in der Innenstadt überragt, ist sie ein echter Blickfang für Besucher:innen, aber auch für Einheimische.

Allerdings auch ein Blickfang, an dem der Zahn der Zeit deutlich nagt. Der Sandstein ist vor allem im Bereich des Kirchturms sehr marode. Zudem sind die Eisenstreben, die beim Bau des Gotteshauses im 19. Jahrhundert eingebracht wurden, verrostet. Es besteht die Gefahr, dass Steine oder Ornamente herunterfallen. Deshalb wurde der Kirchenvorplatz auch gesperrt.

Mit der von der katholischen Kirchenstiftung geplanten Renovierung soll die Außenfassade, der 1884 geweihten Kirche instandgesetzt werden. Die Maßnahme soll zwei Jahre dauern und von 2027 bis 2029 durchgeführt werden.

„Es freut mich, dass der Bund mit im Boot ist und viele Stellen gemeinsam zusammenhelfen, damit eines der Wahrzeichens Bad Kissingens wieder im alten Glanz erstrahlen kann“, berichtet Sabine Dittmar und weist darauf hin, dass auch die Welterbe-Kommission die Herz-Jesu-Kirche als eines der „principal elements“, eines der herausragenden und prägenden Bauwerke, in der Kurstadt eingestuft hat.

Die veranschlagten Gesamtkosten für die Sanierung liegen bei knapp zwei Millionen Euro, von denen der Bund 490 000 Euro übernehmen würde. Neben Eigenmitteln in Höhe von gut
500 000 Euro haben auch die Stadt, der Bezirk Unterfranken, die Diözese Würzburg, die deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Bayerische Landesamt für Denkmalschutz Gelder für die Sanierung in Aussicht gestellt.

Das Denkmalschutz-Sonderprogramm geht bereits in seine 14. Auflage, in der insgesamt 35 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung stehen. In den vergangenen Jahren wurden mit den Sonderprogrammen an mehr als 3000 kulturell bedeutsamen Denkmälern und historischen Orgeln in ganz Deutschland dringend nötige Sanierungsarbeiten ermöglicht. Bundesweit wurden dafür 547 Millionen Euro Fördergelder ausgeschüttet.

„Geld, mit dem in der ganzen Republik deutliche denkmalpflegerische Akzente gesetzt worden sind“, sagt Sabine Dittmar. Das Sonderprogramms richtet sich in erster Linie an national bedeutsame oder das kulturelle Erbe mitprägende unbewegliche Kulturdenkmäler. Auch die Sanierung und Modernisierung von Orgeln kann gefördert werden. Die Fördermittel sollen für Substanzerhaltung oder Restaurierungen im Sinne der Denkmalpflege eingesetzt werden.

Auf dem Bild: Der Bund unterstützt die Sanierung der Außenfassade an der Herz-Jesu Kirche in Bad Kissingen mit 490 000 Euro.
Foto: Büro Dittmar/Holger Schmitt

Bund fördert Sanierung der Seuffert-Orgel mit mehr als 48 000 Euro

48 102,04 Euro aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz des Bundes fließen nach Iphofen, in die Sanierung der Seuffert-Orgel in der St. Veit-Kirche. Das freut die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar.

„Das Geld aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz ist in Iphofen sehr gut angelegt“, erklärt Sabine Dittmar. Die Orgel in der St. Veit-Kirche ist ein Werk des berühmten Würzburger Hoforgelbauers Johann Philipp Seuffert. Erstmals erklang sie 1751 und wurde seitdem immer wieder verändert und teilsaniert.

Nach mehr als 350 Jahren jedoch nagt der Zahn der Zeit mehr als deutlich an dem Instrument, sodass die Sachverständigen des Bistums Bamberg und des Landesamts für Denkmalpflege eine komplette Restaurierung empfohlen haben. Ein Vorschlag, der von der Kirchenverwaltung angenommen wurde. Die Kosten für die Arbeiten, bei denen technische Mängel und der Schimmelbefall beseitigt werden sollen, liegen bei gut 550 000 Euro.

Neben Gelder vom Bistum, der Stadt, dem Landkreis Kitzingen, dem Bezirk Unterfranken oder der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die im Herbst 2025 eine Spende in Höhe von 30 000 Euro übergab, stellte die Kirchenverwaltung auch einen Antrag für das Sonderprogramm Denkmalschutz, der jetzt den Zuschlag bekam. Gut 48 000 Euro fließen aus dem Förderprogramm des Bundes nach Iphofen.

„Die Orgel ist wichtig für die Kirchengemeinde, aber auch für viele Konzerte, die in der Kirche stattfinden“, stellt Sabine Dittmar fest. „Es freut mich, dass der Bund mit im Boot ist und viele Stellen gemeinsam zusammenhelfen, damit die Orgel wieder in alter Schönheit erklingen kann.“ Mit den „Musikfreunden St. Veit“ gibt es sogar einen Verein, der Veranstaltungen in der Kirche organisiert und damit auch um Spenden für das Projekt wirbt.

Das Denkmalschutz-Sonderprogramm geht bereits in seine 14. Auflage, in der insgesamt 35 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung stehen. In den vergangenen Jahren wurden mit den Sonderprogrammen an mehr als 3000 kulturell bedeutsamen Denkmälern und historischen Orgeln in ganz Deutschland dringend nötige Sanierungsarbeiten ermöglicht. Bundesweit wurden dafür 547 Millionen Euro Fördergelder ausgeschüttet.

„Geld, mit dem in der ganzen Republik deutliche denkmalpflegerische Akzente gesetzt worden sind“, sagt Sabine Dittmar. Das Sonderprogramms richtet sich in erster Linie an national bedeutsame oder das kulturelle Erbe mitprägende unbewegliche Kulturdenkmäler. Auch die Sanierung und Modernisierung von Orgeln kann gefördert werden. Die Fördermittel sollen für Substanzerhaltung oder Restaurierungen im Sinne der Denkmalpflege eingesetzt werden.

Auf dem Bild: Der Bund unterstützt die Sanierung der Seuffert-Orgel in der St. Veit-Kirche in Iphofen mit gut 48 000 Euro.
Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Siebert

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