„Deutschhofmarktplatz darf nicht veröden“: Der Bäcker im CAP-Markt ist weg, die Initiative Zukunft.ödp appelliert an die Bürger

„Deutschhofmarktplatz darf nicht veröden“: Der Bäcker im CAP-Markt ist weg, die Initiative Zukunft.ödp appelliert an die Bürger

SCHWEINFURT / DEUTSCHHOF – „Die Zukunft des Deutschhof Marktplatzes hängt maßgeblich von seinen Stadtteil-Bürgern ab“, so der Appell von Gudrun Dimigen und OB-Kandidatin Dr. Ulrike Schneider, die sich nach der Schließung des Bäckerladens im CAP Markt ein Bild von der Lage vor Ort machten.

Gudrun Dimigen steht für eine große Zahl an Senioren, für die der Weg bis zum Einkaufsmarkt Edeka in der Konrad Adenauer Straße zu weit und damit zu beschwerlich wäre. Die Alternative mit dem Bus sei vielen zu teuer, fielen doch für Hin- und Rückweg knapp fünf Euro an.

Ihre Befürchtung: Wenn der Bäcker im CAP Markt schließt, könnte dies negative Auswirkungen auf alle anderen Läden haben, vom CAP Markt selbst über den Drogeriemarkt bis hin zur Apotheke. „Dann wäre hier gar kein Leben mehr“, so ihre Befürchtung.

Einen Lichtblick brachten die beiden Filialleiterinnen Hümmer und Hock ins Gespräch: geplant sei ein Back-Shop mit Kaffeeautomat, der den Bäcker ersetzen soll. Damit wäre auch der kleine Treffpunkt bei einer Tasse Kaffee wieder möglich, den so mancher Bürger vermissen würde.

Auswirkungen des fehlenden Bäckerladens spüren die Verantwortlichen des CAP Marktes schon jetzt, ihnen fehlten die „Muttis der Kindergartenkinder, die morgens auf dem Weg in den Hort frische Teilchen für ihren Nachwuchs besorgten und gleich noch den Einkauf mit erledigten.“

OB-Kandidatin Ulrike Schneider: „Wir müssen das Bewusstsein stärken, dass die Qualität der Innenstadt wie auch der einzelnen Stadtteile maßgeblich auch von unserem eigenen Einkaufsverhalten abhängt. Wer regional einkauft, stärkt das Leben in der eigenen Kommune!“

Auf dem Bild von links: OB-Kandidatein Ulrike Schneider, Gudrun Dimigen, Marktleiterin S. Hümmer und stellvertretende Marktleiterin A. Hack

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