SCHWEINFURT – Die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Natur statt Beton“, das in Oberndorf wertvolle Ackerfläche vor Versiegelung mit einem überdimensionierten Einkaufszentrum gerettet hat, starten eine Kampagne, die die Maininsel attraktiver und grüner machen soll.
„Die Spende von 1.000 Euro stammt aus dem Budget von „Natur statt Beton“ – wir investieren auch hier auf der Maininsel in dieses Ziel“, so Initiatorin Anette Klotzek. Und es gibt gute Gründe für dieses Engagement, so Oberbürgermeisterkandidatin Ulrike Schneider: „Sowohl aus ökologischen wie auch aus städtebaulichen wie auch aus sozialen Gründen braucht es Bäume und Schatten auf der Maininsel“.
Fakt ist: Von den ursprünglich 27 Bäumen entlang des Mains steht nur noch ein einziger Baum. „Für die Senioren des Pflegezentrums Maininsel ein unhaltbarer Zustand, weil sie sich im Sommer bei sengender Sonne ohne Schatten nicht am Main aufhalten könnten. „Die Insel ist mainseitig eine Betonwüste“, kritisiert Anette Klotzek das Fehlen jeglicher Bepflanzung aus ökologischer Sicht. Sie tritt auf der Liste Zukunft.ödp vor allem wegen ihrer nachhaltigen Ausrichtung an.
Man müsse Rücksicht nehmen auf die Umwelt, auf das Stadtbild und auf die Lebensqualität älterer Menschen“, so die gemeinsame Forderung an die Stadt, der sie nun mit einer Spende Anschub geben möchten. Der Antrag von Ulrike Schneider, die Bäume auf der Maininsel nachzupflanzen, sei man vor einigen Jahren wegen der lapidaren Erklärung zu kleiner Baumscheiben nicht nachgekommen. „Wo ein Wille, da auch ein Weg“, so Klotzek, die auf einen politischen Kurswechsel an der Spitze der Stadt in Richtung ZUKUNFT.baut.
Auf dem Bild: Die beiden Initiatorinnen Natur statt Beton Anette Klotzek und Ulrike Schneider (beide Zukunft.ödp)
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